A.BETZ - PHOTOGRAPHY

ANDY BETZ FOTOGRAFIE - Herzlich Willkommen auf der Internetseite eines Hobbyfotografen aus Franken!

Mittwoch, 20. März 2019

Die Mühle in Obertrubach

Das Flüßchen Trubach ist nur 21 Kilometer lang. Es tritt in Obertrubach ans Tageslicht, und mündet bei Pretzfeld in die Wiesent. Aufgrund der hohen  Fließgeschwindigkeit wurden ursprünglich insgesamt 19 Mühlen an der Trubach errichtet, die meist als Säge- oder Getreidemühlen betrieben wurden. Sie waren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Bis heute sind noch immer 14 dieser Mühlen vorhanden. Damit ist das Trubachtal das mühlenreichste Tal der gesamten Fränkischen Schweiz. Die Hackermühle (auch Obermühle genannt) ist eine dieser alten Mühlen. Urkundlich wurde sie bereits 1547 erstmals genannt. Das heutige Gebäude ist ein zweigeschossiger, verputzter und massiver Walmdachbau aus dem Jahr 1770. Ich habe auf einem Ausflug in die "Fränkische" Ende Februar an der Mühle einen kurzen Halt gemacht, und mit Erlaubnis der Eigentümerin einige Aufnahmen dieses schönen Gebäudekomplexes gemacht...

Montag, 18. März 2019

Schwanenkampf

Schwäne habe ich in der Vergangenheit ja schon mehrmals fotografiert. Zum Beispiel auf dem Schwegelweiher in Hemhofen (Bilder hier), oder dem Dechsensendorfer Weiher im Winter (Bilder hier). Besonders spektakuläre Aufnahmen sind mir aber vor Kurzem gelungen: Beim Vorbeifahren an der Weiherkette zwischen Röhrach und Röttenbach hatte ich in einem Weiher aus dem Auto heraus zwei Schwäne bemerkt. Ich hielt an, um einige Aufnahmen der Tiere bei Sonnenuntergang zu machen. Als ich mich den beiden Schwänen vorsichtig näherte bestieg plötzlich ein Tier das andere, und biß diesem in den Hals. Was ich anfangs noch für ein Paarungsritual hielt entpuppte sich schließlich als ein erbitterter Kampf. Im Internet habe ich später nachgelesen dass es bei Revierstreitigkeiten unter Schwänen zu tödlichen Kämpfen kommen kann. Die Szene die sich mir hier bot empfand ich aber als wirklich außergewöhnlich. Die Auseinandersetzung dauerte insgesamt gut eine halbe Stunde, und vollzog sich im Wasser, am Ufer, und im Schlamm eines abgelassenen Weihers. Einer der Kontrahenten war dem anderen deutlich überlegen, und griff immer wieder an. Als sich dann zeitweise sogar noch ein dritter Schwan am Geschehen beteiligte war ich mir sicher recht spektakuläre Bilder eingefangen zu haben. Ich wußte dass Schwäne aggressiv sein können, und mitunter auch Menschen angreifen, aber so etwas hatte ich noch nicht erlebt. Zeitweise lag das unterlegene Tier immer wieder lange Sekunden bewegungslos am Boden. Einen Moment überlegte ich einzugreifen, entschied mich dann aber dafür der Natur ihren Lauf zu lassen. Am Ende ging es dann doch glimpflich für alle Beteiligten aus. Der unterlegene Schwan hatte deutlich Federn gelassen, und blieb auf Abstand. Nachdem sich das stärkere Tier ausgiebig gebadet hatte  trottete es dem traurigen Verlierer noch eine Weile hinterher. Das nun wieder weiße Gefieder aufgeplustert versteht sich, um der Angelegenheit noch einmal Nachdruck zu verleihen, und den Kontrahenten endgültig zu vertreiben...