Sonntag, 29. Juni 2014

Die Kapelle in Obermembach

Die Kapelle St. Valentin liegt am westlichen Ortsrand der kleinen Ortschaft Obermembach, westlich von Erlangen. Geweiht wurde Sie im Jahre 1725. Über dem Rechteckportal der Eingangsseite befindet sich ein Sandsteinrelief auf dem der Heilige Antonius von Padua, Franz von Assisi, sowie (darüber) die Mutter Gottes dargestellt sind. Ein Geheimtipp in Obermembach ist übrigens der idyllisch gelegene Biergarten des Gasthauses Gumbrecht. Da die Straße in der Ortschaft endet gibt es dort auch so gut wie keinen Autoverkehr...

Samstag, 21. Juni 2014

Burg Rabenstein

Am vergangenen Donnerstag habe ich mal wieder einen Abstecher zur Burg Rabenstein gemacht. Die ehem. hochmittelalterliche Adelsburg im Herzen der Fränkischen Schweiz geht im Kern bis auf den Anfang des 12. Jahrhunderts zurück, und kann besichtigt werden. Auch die unmittelbare Umgebung der Burg ist sehr sehenswert. Neben der bekannten Sophienhöhle und der Falknerei finden sich auf einem Rundwanderweg u.a. zahlreiche weitere Höhlen und Grotten. Bis zum morgigen Sonntag findet außerdem noch einer der beiden jährlichen Mittelaltermärkte auf der Wiese vor der Burg statt. Die Fränkische Schweiz ist halt einfach immer wieder einen Besuch wert...

Donnerstag, 19. Juni 2014

Zisterze Ebrach

Die Zisterze Ebrach, ein ehemaliges Kloster der Zisterzienser im Erzbistum Bamberg wurde als eines der ersten Zisterzienserklöster im deutschen Gebiet gegründet. Gestiftet wurde es bereits im Jahre 1127 durch die fränkischen Edelfreien Berno und Richwind von Ebrach. Unterstellt war es dem Mutterkloster Morimond. Die Baugeschichte der Anlage ist sehr komplex, und kann in groben Zügen auf wikipedia nachgelesen werden. Weitere Informationen finden sich auch auf der Seite Foracheim. Der Großteil der imposanten Anlage kann heutzutage besichtigt werden. Einige Gebäudetrakte und Gärten sind nicht zugänglich, und Bestandteil der Justizvollzugsanstalt Ebrach.















Freitag, 13. Juni 2014

Die Tanzlinde in Effeltrich

In Effeltrich, einer Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim wächst seit hunderten von Jahren eine Linde mitten auf dem Dorfplatz, gegenüber der Wehrkirche. Das genaue Alter des Baumes ist nicht bekannt. Schätzungen reichen von 400 bis 1000 Jahren. Experten gehen von einem Alter von etwa 800 Jahren aus. Die besonders weit gespannte Krone entstand durch die Obstbaumzucht, da in die Höhe wachsende Äste zur Bastgewinnung abgeschnitten wurden. Der Umfang der Linde beträgt in einem Meter Höhe knapp acht Meter. Wer mehr über einen der schönsten und ältesten Bäume Deutschlands wissen möchte:  Bei wikipedia gibt es einen eigenen Artikel zur Tanzlinde.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Der stillgelegte Bahnhof

Bauruinen, alte Militär- und Industrieanlagen, oder alte Bahnhöfe üben auf mich eine Faszination des Vergangenen aus. Orte die vielleicht erst noch vor wenigen Jahrzehnten belebt waren, etwa dem Wohnen oder Arbeiten dienten, und heute meist unbemerkt verfallen. Dieser ehemalige Bahnhof aus den 1930er Jahren ist ein solches Beispiel. Leider werden leer stehende Gebäude und stillgelegte Objekte heutzutage  zunehmend Opfer von mutwilliger Zerstörung und Vandalismus, der Ablagerung von Müll, oder Diebstahl. Eine genaue Beschreibung und Ortsangabe solcher von mir aufgesuchten Objekte gibt es hier deshalb nicht. Zudem kommt es auf Gleisen und Anlagen der DB trotz Sicherheitshinweisen leider immer wieder zu schweren Unfällen. Ich weise deshalb darauf hin dass es Unbefugten verboten ist sich auf Gleisen oder Betriebsgelände der DB aufzuhalten...

Sonntag, 8. Juni 2014

Kunstwiese Schloss Eyrichshof

Bei meinem heutigen Besuch des Gartenfestes auf Schloss Eyrichshof wußte ich bei den 150 Ausstellern rund um das Schloss gar nicht wo ich zuerst hinsehen sollte. Ein Blickfang (zumal abseits des Trubels gelegen) war sicherlich die "Kunstwiese". Vier Bildhauer aus der Region (Steff Bauer, Sören Ernst, Gerhard Nerowski und Matthias Engert präsentierten dort einige Ihrer neuesten Kunstwerke...
Steff Bauer - "Carpe Diem" -
Marmor
Steff Bauer - "Schönheit rettet die Welt" - Port. Marmor
Steff Bauer - "in your hands" - Port. Marmor
Sören Ernst - "Chamäleon" - Portug. Kalkstein, Mosaik
Gerhard Nerowski - "Maske Pia groß" - Pappel, zusammengesetzt
Steff Bauer - "Die Summe aller Möglichkeiten" - Port. Kalkstein

Donnerstag, 5. Juni 2014

Die Wehrkirche St. Georg

Mit großer Bestürzung mußte ich heute lesen wie in der vergangenen Nacht in St. Martha - einer der ältesten Nürnberger Kirchen - ein verheerendes Feuer gewütet hat. Der Dachstuhl brannte komplett aus, es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Auch deshalb möchte ich heute ein weiteres Kleinod aus der Gotik vorstellen: Die Kirchenburg St. Georg im Nürnberger Stadtteil Kraftshof. Sie geht im Ursprung auf das Jahr 1315 zurück, und wurde dem Schutzheiligen St. Georg geweiht. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Anlage zahlreiche Erweiterungen erfahren. Innerhalb des Mauerrings mit seinen fünf Türmen und erhaltenem Wehrgang befinden sich neben der Kirche noch weitere Gebäude und ein Friedhof. Die Kirche beherbergt zahlreiche Kunstschätze. Ein Besuch lohnt. Weiteres auf der Seite der Kirchengemeinde Kraftshof.