Sonntag, 23. Januar 2022

Der Ochsenkopf im Nebel

Bei ungemütlich feuchtem Wetter um die 4 Grad bei mir im Landkreis war die Flucht ins Fichtelgebirge mal wieder eine gute Wahl. Bei leichtem Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt sah es hier gleich ganz anders aus. "Winterwunderland" trifft es auf den Punkt, auch wenn heute eine ziemliche Suppe am Ochsenkopf war. Seit meinem letzten Besuch vor knapp drei Wochen hat die Schneehöhe nochmal ordentlich zugenommen. Ein unbedachter Schritt abseits des Weges und man versank sofort im Schnee. Ich hoffe sehr der bleibt noch lange liegen. Bei meinem nächsten Besuch im Fichtelgebirge im Februar würde ich mich allerdings mal sehr über Sonnenschein freuen. Als kommende Ziele angepeilt sind übrigens die Hohe Matze und der Kornberg. Auch der Hohe Stein am Bergkopf reizt mich sehr. 

Freitag, 14. Januar 2022

Burgruine Weißenstein

Bei einer Wanderung im Steinwald im Landkreis Tirschenreuth war die Ruine Weißenstein eines meiner Ziele. Die Burgruine befindet sich auf 863,5 m u. NHN und thront auf mehreren spektakulär geformten Granitfelsen. Näheres zur Geschichte dieser Burganlage ist u.a. auf Wikipedia und auf der Seite der Familie Nothafft zu erfahren. Den Weg zur Ruine in Rahmen meiner Wanderung habe ich hier beschrieben.

Wanderung im Steinwald

Ziel meiner heutigen Wanderung war die Platte im Landkreis Tirschenreuth. Mit 946 m ü. NHN der höchste Berg im Steinwald. Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz in Hohenhard. Auf dem bestens beschilderten Weg ging es zunächst zur Burgruine Weißenstein. Die sehenswerte Festung befindet sich auf dem gleichnamigen Weißenstein, einem 863,5 m ü. NHN hohen Granitfelsen. Während die Sonne hier noch gegen den zähen Hochnebel kämpfte konnte ich ein Stück weiter erstmals weißblauen Himmel sehen. Weiter ging es zur Dreifaltigkeitskapelle, und am Schloßfelsen vorbei. Nach rund vier Kilometern war die Platte erreicht. Hier trohnt der markante Oberpfalzturm mit seinen 150 Stufen und 35 Metern Gesamthöhe. Bei gutem Wetter hat man hier einen Blick bis ins Erzgebirge und den Bayerischen Wald. Dies war mir heute jedoch nicht vergönnt. Die Sonne kämpfte beharrlich, aber der Hochnebel war einfach zu dicht. Ich habe lange auf dem Turm gewartet, es dann aber aufgegeben. Weiter ging es zum nahen Katzentrögel, einer Felsformation auf 941 Metern Höhe. Auf dem Rückweg dann eine erneute Besteigung des Turms. Da kam doch die Sonne raus, oder? Nein doch nicht. Auf halber Turmhöhe etwas blauer Himmel, ganz oben nur Suppe. Also dann doch wieder zurück, und an der Wegkreuzung bei der Kapelle noch ein Foto eines Marienbildes gemacht. Zurück an der Burgruine hatte es aufgeklart. Also auch nochmal auf den Bergfried hinauf. Hier hatte ich nun einen Blick auf das Wolkenmeer und die untergehende Sonne. Traumhaft! Nach rund 10 Kilometern Wanderung hatte ich meinen Ausgangspunkt wieder erreicht, und erneut einen wunderbaren Tag im Fichtelgebirge verbracht.