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Donnerstag, 9. Juli 2026

Sommer am Fichtelsee

Wenn es wie diesen Sommer mehrere Tage hintereinander Temperaturen weit über 30 Grad hat braucht der Körper eine Abkühlung. Wer einen See in der Nähe hat kann sich glücklich schätzen. Wer einen idyllischen See wie den Fichtelsee in seiner Nähe hat umso mehr. Von viel Wald umgeben und mit direktem Blik auf den Schneeberg dient er als Naturfreibad und Naherholungsgebiet und ist dabei in Teilen gleichzeitig Naturschutzgebiet. Der künstlich aufgestaute See hat eine Fläche von etwa 10,5 Hektar und ist bis zu 16 Metern tief. Ein Besuch ist absolut empfehlenswert. Weitere Informationen sind u.a. auf den Internetseiten der Gemeinde Fichtelberg und auf Wikipedia zu finden.  



Mittwoch, 24. Juni 2026

Im historischen Steinbruch Fuchsbau

Im Fichtelgebirge gab es früher über 130 Steinbrüche in denen Granit, Marmor und Basalt abgebaut wurde. Viele der ehemaligen und teils gefluteten Steinbrüche sind heute wertvolle Biotope. Bekannt ist hierfür v.a. die Region Epprechtstein mit dem Steinbruchwanderweg. Ich habe aber den "Fuchsbau" besucht. Ein ehemaliges Steinbruchgebiet am Südosthang des Schneebergmassivs. Hier wurde von 1894 bis 1977 in mehreren Brüchen Granit gebrochen. Aus dem Fuchsbaugranit fertigte man Denkmäler, Grabsteine, Wassertröge und Steine für den Haus- und Brückenbau. Anfangs wurden selbst schwere Steinblöcke mit mittels Flaschenzug und Dreibein mit Mukelkraft bewegt. Später wurde ein Rundschwenkkran aufgestellt, der mit einem Dieselmotor betrieben wurde, der sich im Maschinenhaus befand. Die Zahl von über 130 Arbeitern im Bereich der Gemeinde Tröstau im Jahr 1901 macht die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Granitindustrie in der damaligen Zeit deutlich. Heute sind die Steinbrüche über den Geologischen Lehrpfad oder den Fuchsbauweg erreichbar. Ausgangspunkt meiner Wanderung war Leupoldshammerdorf, mit einem anschließenden Abstecher zum nahen Zinnschützweiher.  


Mittwoch, 27. Mai 2026

Vom Nageler See zum Fels´l

Gestern Nachmittag habe ich einen schönen Tag im Fichtelgebirge verbracht. Zunächst habe ich eine Runde um den Nageler See gedreht. Von dort ging es über einen kurzen Anstieg zur Granitformation Fels´l. Eigentlich wollte ich zurück am See angekommen zurück zum Auto, um zum Parkplatz Seehaus zu fahren. von dort wollte ich ursprünglich noch zur Platte wandern. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen habe ich mich aber für die vernünftigere Alternative entschieden: Ab in die Badehose und in den erfrischenden See. Danach unter die Dusche und am Kiosk eine Currywurst mit Pommes mit Kaltgetränk genossen. So lässt es sich aushalten. Es war mein erster Besuch in Nagel und mit Sicherheit nicht mein letzter. Die kompletten Anlagen um den See herum sind sehr gepflegt und das Publikum sehr angenehm. Ich war zwar werktags hier, hatte aber den Eindruck dass es hier noch nicht so überlaufen ist wie andernorts. Obendrein gibt es u.a. einen Kräutergarten, ein Kneippbecken, einen Bootsverleih und einiges mehr. Weitere Infos sind auf der Internetseite der Gemeinde Nagel zu finden.