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Sonntag, 16. August 2026

An der Egerquelle

Auf 752 Metern über Normalnull entspringt am Schneebergmassiv unweit eines Wanderparkplatzes die Quelle eines 316 Kilometer langen Flusses. Die Rede ist von der Eger. 55 Kilometer fließt sie durch Deutschland, bevor sie in Tschechien zur Ohre wird. Auf einer Länge von 261 Kilometern fließt sie durch Tschechien, bevor sie bei Litoměřice in die Elbe mündet und bis zur Nordsee wandert. So lautet die Inschrift der Quellfassung auch: Als der Knabe kam zur Eger: „Eger, sprich, wo eilst du hin?“ „Zu der Elbe“, rauscht es reger, „Zu der Elbe muß ich zieh’n!“ Als der Knabe kam zur Elbe, war die Antwort inhaltsschwer; Donnernd braust zurück dieselbe: „Und ich muß ins deutsche Meer!“ 


Donnerstag, 9. Juli 2026

Sommer am Fichtelsee

Wenn es wie diesen Sommer mehrere Tage hintereinander Temperaturen weit über 30 Grad hat braucht der Körper eine Abkühlung. Wer einen See in der Nähe hat kann sich glücklich schätzen. Wer einen idyllischen See wie den Fichtelsee in seiner Nähe hat umso mehr. Von viel Wald umgeben und mit direktem Blik auf den Schneeberg dient er als Naturfreibad und Naherholungsgebiet und ist dabei in Teilen gleichzeitig Naturschutzgebiet. Der künstlich aufgestaute See hat eine Fläche von etwa 10,5 Hektar und ist bis zu 16 Metern tief. Ein Besuch ist absolut empfehlenswert. Weitere Informationen sind u.a. auf den Internetseiten der Gemeinde Fichtelberg und auf Wikipedia zu finden.  



Mittwoch, 24. Juni 2026

Im historischen Steinbruch Fuchsbau

Im Fichtelgebirge gab es früher über 130 Steinbrüche in denen Granit, Marmor und Basalt abgebaut wurde. Viele der ehemaligen und teils gefluteten Steinbrüche sind heute wertvolle Biotope. Bekannt ist hierfür v.a. die Region Epprechtstein mit dem Steinbruchwanderweg. Ich habe aber den "Fuchsbau" besucht. Ein ehemaliges Steinbruchgebiet am Südosthang des Schneebergmassivs. Hier wurde von 1894 bis 1977 in mehreren Brüchen Granit gebrochen. Aus dem Fuchsbaugranit fertigte man Denkmäler, Grabsteine, Wassertröge und Steine für den Haus- und Brückenbau. Anfangs wurden selbst schwere Steinblöcke mit mittels Flaschenzug und Dreibein mit Mukelkraft bewegt. Später wurde ein Rundschwenkkran aufgestellt, der mit einem Dieselmotor betrieben wurde, der sich im Maschinenhaus befand. Die Zahl von über 130 Arbeitern im Bereich der Gemeinde Tröstau im Jahr 1901 macht die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Granitindustrie in der damaligen Zeit deutlich. Heute sind die Steinbrüche über den Geologischen Lehrpfad oder den Fuchsbauweg erreichbar. Ausgangspunkt meiner Wanderung war Leupoldshammerdorf, mit einem anschließenden Abstecher zum nahen Zinnschützweiher.