Samstag, 25. April 2026

Auf dem Fahnensteig Tüchersfeld

Der Fahnenstein ist ein beliebter Aussichtspunkt mitten im malerischen Felsendorf Tüchersfeld. Ursprünglich stand auf dem steilen Felssporn hoch über der Ortschaft die hochmittelalterliche Burg Oberntüchersfeld. Vom Wanderparkplatz beim Feuerwehrhaus geht es über etliche Stufen bergauf auf den kurzen Höhenweg. Vorbei an einigen schönen Felsformationen ist nach einer guten Viertelstunde  auch schon der Felsdurchbruch erreicht. Eine kleine Durchgangshöhle, durch die heute Stahlstufen nach oben zum Plateau führen. Leider sind die darunter befindlichen in den Fels gehauenen Stufen - Reste der Burganlage - nurmehr zu erahnen.  Auch sonst ist bis auf einige Grundmauerreste auf dem Plateau nichts mehr von der ehemaligen Burganlage zu erkennen, da die Stelle der ehemaligen Burg heute auch teils dicht mit Bäumen bewachsen ist. Das Plateau ist über eine kleine Brücke zu erreichen. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Ortschaft und die untere Burg Niederntüchersfeld. Sie beherbergt heute das Fränkische Schweiz Museum, welches übrigens auch einen Besuch wert ist. Hier sind Aufnahmen von mir aus dem Jahr 2022 und hier geht es direkt zum Museum


Sonntag, 19. April 2026

Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz

Frühling in der Fränkischen Schweiz bedeutet immer auch: Kirschblütenzeit. Im Unterland stehen die Bäume aktuell bereits in Vollblüte. Also raus in die Sonne und ab nach Pretzfeld. Dort befindet sich das bekannteste Gebiet und es gibt dort auch den Kirschwanderweg. Aber obacht! Gerade an den Wochenende ist dort manchmal die Hölle los. Alternativen gibt es aber auch rund ums Walberla bei Leutenbach, Kirchehrenbach, Kunreuth und Wiesenthau. Auch Kalchreuth und Hiltpoltstein sind zu empfehlen. Schön ist es überall in unserer "Fränkischen". 


Die Höhle im gespaltenen Fels

Meine erste Höhle in dieser Saison habe ich Mitte April befahren. Sie befindet sich in einem Felsmassiv welches für eine Bahntrasse geteilt wurde. Hierbei wurde der Hohlraum vermutlich auch angebohrt. Es gibt zwei Höhlenteile. Für mich ging es in den größeren Bereich, der mit knapp 180 Metern Gesamtlänge größer war als ich anfangs dachte. Bereits in der ersten größeren Halle gab es eine ganz ansehnliche Decke und einige schöne Versinterungen zu sehen. Durch einen schmalen Gang ging es weiter nach hinten wo es deutlich schlammiger wurde. Eine Zwischenkammer wies reichlich Sinter an allen Wänden auf. Eine Steilstufe führte in einen weiteren Raum, der ebenfalls schöne Bereiche aufwies. Allerdings auch zahlreiche Beschädigungen. Auf diesen eher trockenen Raum der auch einige größere Felsbrocken (und eine Lehmfigur) aufwies folgte eine langgezogene weitere Kammer. Hierfür ging es noch zweimal nach unten. Spätestens hier hatte mein Schlaz nun überwiegend die Umgebungsfarbe angenommen, denn auch hier war die dominierende Farbe wieder Matschbraun. Einigermaßen vernünftige Fotos mit Kamera und Stativ zu machen ohne die Kameraausrüstung dabei völlig zu versauen war eine kleine Herausforderungen. Da ich nach den 3,5 Stunden die ich hier verbracht habe am Ende doch ziemlich eingesaut war habe ich am Ende darauf verzichtet mir auch noch den zweiten Teil der Höhle im Steilhang anzusehen.