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Sonntag, 19. April 2026

Die Höhle im gespaltenen Fels

Meine erste Höhle in dieser Saison habe ich Mitte April befahren. Sie befindet sich in einem Felsmassiv welches für eine Bahntrasse geteilt wurde. Hierbei wurde der Hohlraum vermutlich auch angebohrt. Es gibt zwei Höhlenteile. Für mich ging es in den größeren Bereich, der mit knapp 180 Metern Gesamtlänge größer war als ich anfangs dachte. Bereits in der ersten größeren Halle gab es eine ganz ansehnliche Decke und einige schöne Versinterungen zu sehen. Durch einen schmalen Gang ging es weiter nach hinten wo es deutlich schlammiger wurde. Eine Zwischenkammer wies reichlich Sinter an allen Wänden auf. Eine Steilstufe führte in einen weiteren Raum, der ebenfalls schöne Bereiche aufwies. Allerdings auch zahlreiche Beschädigungen. Auf diesen eher trockenen Raum der auch einige größere Felsbrocken (und eine Lehmfigur) aufwies folgte eine langgezogene weitere Kammer. Hierfür ging es noch zweimal nach unten. Spätestens hier hatte mein Schlaz nun überwiegend die Umgebungsfarbe angenommen, denn auch hier war die dominierende Farbe wieder Matschbraun. Einigermaßen vernünftige Fotos mit Kamera und Stativ zu machen ohne die Kameraausrüstung dabei völlig zu versauen war eine kleine Herausforderungen. Da ich nach den 3,5 Stunden die ich hier verbracht habe am Ende doch ziemlich eingesaut war habe ich am Ende darauf verzichtet mir auch noch den zweiten Teil der Höhle im Steilhang anzusehen.  



Mittwoch, 24. September 2025

Rückkehr ins Schneckenloch

Diese Höhle habe ich vor über drei Jahren besucht, als ich mit diesem Hobby begonnen habe. Da ich in der Zwischenzeit Erfahrung in der Höhlenfotografie sammeln konnte wollte ich den Hohlraum gerne erneut besuchen und versuchen bessere Fotos als damals zu machen. Das Schneckenloch (Name zum Schutz der Höhle geändert) präsentierte sich mir nahezu unverändert, aber deutlich trockener als damals. Die etwa 125 Meter lange Höhle besteht im wesentlichen aus zwei Räumen und ist im mittleren Teil am aktivsten. Die dort vorhandenen Sinterbecken waren jedoch alle leer, die Versinterungen an den Wänden trocken. Lediglich an den filigranen Deckentropfsteinen waren Wassertropfen zu sehen. Aufgrund des Bekanntheitsgrads hat das Schneckenloch in der Vergangenheit leider bereits stark gelitten. Neue Beschädigungen konnte ich seit meinem letzten Besuch aber zum Glück nicht entdecken.