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Samstag, 1. August 2026

Befahrung meiner Lieblingshöhle

Inzwischen habe ich eine Vielzahl an Höhlen befahren. Manche auch mehrfach. Kein Höhlensystem habe ich jedoch so oft besucht wie das auf den folgenden Bildern. Die Größe, Komplexizität und Schönheit machen sie zu meiner Lieblingshöhle, in die ich immer wieder gerne zurückkehre. Neben Fledermäusen habe ich hier auch schon einen Siebenschläfer gesehen. Dieses Mal konnte ich im klaren Wasser des Höhlensees Höhlenflohkrebse beobachten. Leider habe ich aber auch zwei junge Erwachsene angetroffen, die sich nur mit T-shirt und kurzen Hosen bekleidet und mit Stirnlampen ausgestattet weit ins Innere der nicht ungefährlichen Höhle vorgewagt haben. Nunja. Ich habe hier gestern fast fünf Stunden verbracht und konnte der Sommerhitze dabei wunderbar entfliehen. Mitgebracht habe ich natürlich wie immer einige Fotos. 




Sonntag, 19. April 2026

Die Höhle im gespaltenen Fels

Meine erste Höhle in dieser Saison habe ich Mitte April befahren. Sie befindet sich in einem Felsmassiv welches für eine Bahntrasse geteilt wurde. Hierbei wurde der Hohlraum vermutlich auch angebohrt. Es gibt zwei Höhlenteile. Für mich ging es in den größeren Bereich, der mit knapp 180 Metern Gesamtlänge größer war als ich anfangs dachte. Bereits in der ersten größeren Halle gab es eine ganz ansehnliche Decke und einige schöne Versinterungen zu sehen. Durch einen schmalen Gang ging es weiter nach hinten wo es deutlich schlammiger wurde. Eine Zwischenkammer wies reichlich Sinter an allen Wänden auf. Eine Steilstufe führte in einen weiteren Raum, der ebenfalls schöne Bereiche aufwies. Allerdings auch zahlreiche Beschädigungen. Auf diesen eher trockenen Raum der auch einige größere Felsbrocken (und eine Lehmfigur) aufwies folgte eine langgezogene weitere Kammer. Hierfür ging es noch zweimal nach unten. Spätestens hier hatte mein Schlaz nun überwiegend die Umgebungsfarbe angenommen, denn auch hier war die dominierende Farbe wieder Matschbraun. Einigermaßen vernünftige Fotos mit Kamera und Stativ zu machen ohne die Kameraausrüstung dabei völlig zu versauen war eine kleine Herausforderungen. Da ich nach den 3,5 Stunden die ich hier verbracht habe am Ende doch ziemlich eingesaut war habe ich am Ende darauf verzichtet mir auch noch den zweiten Teil der Höhle im Steilhang anzusehen.