Sonntag, 14. April 2024

Zweitbesuch in der Feengrotte

Die Feengrotte hatte ich in meiner ersten Höhlensaison im Jahr 2022 besucht. Nun wollte ich zurückkehren um neue (und hoffentlich noch bessere) Fotos zu machen. Die anstrengende Sucherei nach dem Hohlraum konnte ich mir dieses Mal zum Glück ersparen. Die erste Halle mit einer beachtlichen Höhe von bestimmt 10 Metern in Form eines umgekehrten Trichters zeigte sich eher schlicht. In einem Bereich finden oder fanden dem massiven Aushub nach größere Grabungsarbeiten statt. Ihre wahre Pracht entfaltet die Höhle im zweiten Raum. Neben Wasserbecken dominieren auf der einen Seite zwei größere Tropfsteine, während die gegenüber liegende Wand ein einziger großer Sinterfall zu sein scheint, der an einer Seite noch etwa drei weitere Meter nach oben führt. Man kann hier unterschiedliche Sinterformen und Tropfsteine beobachten. Seit meinem letzten Besuch scheint sich erfreulicherweise nichts verändert zu haben. Damit dies so bleibt und ich die Höhle gerne schützen möchte gibt es hier weder Orts-  noch Namensangabe. "Feengrotte" ist also ein Pseudonym für diese von der Natur reich mit Sinterschmuck versehene kleine Höhle in Franken, die zum Glück nicht beschildert ist und abseits von Wanderwegen liegt.
 

Sonntag, 7. April 2024

Frühlingserwachen in Franken

Momentan bin ich gesundheitlich leider etwas angeschlagen und schleppe einen hartnäckigen grippalen Infekt mit mir herum. Trotzdem (oder vielleicht auch gerade deswegen) habe ich gestern Abend einen kleinen Spaziergang gemacht um ein paar Bilder des Frühlingserwachens einzufangen. Schön wenn man die Natur direkt vor der Haustüre hat und sich an der prächtigen Kirschblüte erfreuen kann.
 



Erneuter Besuch in der Goetz Höhle

Der Start der Höhlensaison begann für mich u.a. mit einer Höhle die ich im vergangenen Jahr bereits zweimal befahren hatte. Allerdings machten die Regenfälle der letzten Zeit meinem Begleiter und mir diesmal einen dicken Strich durch die Rechnung. Große Teile der Höhle waren überflutet. Bereits kurz nach dem Eingangsbereich hatte sich ein See gebildet und die Spalten welche wir durchqueren wollten waren teils über einen Meter tief mit Wasser gefüllt. Da war auch mit Gummistiefeln kein Weiterkommen möglich. Wir haben aus der Situation aber das Beste gemacht und die Bereiche fotografiert in die wir vordringen konnten. Immerhin: Solche Aufnahmen mit Wasser konnte ich hier noch nicht machen und einen Grund zum Wiederkommen später im Jahr gibt es nun auch. Vielen Dank an dieser Stelle auch an meinen Begleiter mit dem ich hier schöne vier Stunden verbracht habe.