Mittwoch, 1. November 2017

Die Munitionsanstalt Breitengüßbach

Die Geschichte der Munitionsanstalt Breitengüßbach bei Bamberg beginnt im Jahr 1933 als Baugelände für eine Zuckerfabrik (Tarnbezeichung) gesucht wird. Beim Kauf kam es teils zu Zwangsenteignungen. In der Aufbau- und "Blütezeit" als Luftwaffendepot waren hier ca. 900 Arbeiter beschäftigt. Die Nutzung des weitläufigen Geländes geschah zunächst bis 1945 durch die Wehrmacht, anschließend durch die us-army, und später sogar noch durch den Bundesgrenzschutz und die Bundeswehr. Heute ist das umzäunte Gelände als Naherholungsgebiet ausgewiesen, und für Spaziergänger und Radfahrer durch die Eingangstüre Breitengüßbach frei zugänglich. Das Betreten geschieht jedoch auf eigene Gefahr, Hunde müssen angeleint werden. Wie man an diesem Wegeplan sehen kann ist das Gelände riesig. Ich hatte für meinen Besuch ein Fahrrad dabei. Die meisten der Bunkeranlagen sind erhalten, und als Lagerräume vermietet. Nur wenige Bunker sind zerstört, stehen leer, oder dienen in der dunklen Jahreszeit als Quartiere für Fledermäuse (Bitte deshalb auch beachten die Bunker von Oktober bis April nicht zu betreten). Auch der Obere und Untere Bahnhof, Gleisanlagen, und diverse Lagerhäuser, sowie sonstige Gebäude sind noch erhalten. Wer das MUNA Gelände besuchen möchte sei noch darauf hingewiesen dass eine größere Anzahl Wildschweine - teils in Gehegen, teils aber auch frei auf dem Gelände - ihr Unwesen treibt. :)



Freitag, 27. Oktober 2017

Urlaub auf Mallorca

Letzte Woche habe ich sechs Tage Urlaub auf Mallorca verbracht. Mein erster Urlaub auf der Baleareninsel. Ich frage mich warum ich nicht schon viel früher mal auf die "Lieblingsinsel der Deutschen" geflogen bin, auf der es abseits von "Ballermann" und der "Platja de Palma" so viel Schönes zu entdecken gibt. In diesem Fotoalbum habe ich etwa 100 Aufnahmen meines Kurzurlaubs hochgeladen. Viel Spaß damit...

Montag, 16. Oktober 2017

Das verlassene Kinderkurheim

Eigentlich steht dieses ehemalige Kindersanatorium in Unterfranken sehr idyllisch an einem Waldrand gelegen in exponierter Lage. Nach nunmehr fast 20 Jahren des Leerstandes gleicht das Gebäude heute allerdings leider einer Mischung aus Abenteuerspielplatz und Müllkippe. Vandalen haben hier inzwischen leider ganze Arbeit geleistet, und die Polizei in der Vergangenheit schon häufig auf den Plan gerufen. Sinnlose Zerstörung wohin man schaut: Kein Fenster das noch intakt ist, Möbel die nach draußen geworfen wurden, zerschlagene Einrichtungsgegenstände, und beschmierte Wände überall. Eigentlich soll das Gebäude längst weichen, damit hier neuer Wohnraum geschaffen werden kann. Den genervten Anwohnern kann man es eigentlich nur wünschen. Die Zerstörungen die man hier sieht sind auch der Grund warum ich die Örtlichkeiten der von mir zum Fotografieren aufgesuchten "lost places" nicht bekanntgebe. Ich habe das Kinderkurheim auf jeden Fall Anfang Oktober besucht, und versucht zumindest ein paar ansprechende Bilder einzufangen. An Ecken wo das Chaos noch nicht ganz so offensichtlich ist. Beurteilen Sie selbst ob mir das gelungen ist...