Vom 18.05 bis 27.05 habe ich zusammen mit meiner Frau Urlaub auf der griechischen Insel Kos gemacht. Nach Rhodos im Vorjahr (die Fotos gibt es hier zu sehen) war es unser erster Urlaub auf dieser kleinen griechischen Insel. Leider waren wir beide durch eine Erkältung angeschlagen, konnten uns aber trotzdem einige Ausflugsziele ansehen. Mit einem Klick aufs Bild kommt man direkt zum gewünschten Fotoalbum. Ich wünsche viel Spaß mit den Fotos und kann einen Urlaub auf Kos unbedingt empfehlen.
Samstag, 18. Oktober 2025
Kos - Das Kastell von Antimachia
Das Kastell von Antimachia befindet sich in der Nähe des Flughafens der Insel Kos. Die Johanniterfestung wurde zwischen 1337 und 1346 strategisch günstig auf einem Hochplateau angelegt. Die Anlage hielt mehreren osmanischen Angriffen und Belagerungen im 15. und 16. Jahrhundert stand. Die Festung diente hierbei zunächst als Fliehburg (wie auch Palio Pyli und Kefalos). Mit zunehmenden Angriffen der Osmanen gaben die Inselbewohner jedoch die Ortschaften auf und gründeten eine Siedlung in der Festung Antimachia. Auf einer Schautafel ist zu sehen wie die Siedlung innerhalb der Festungsmauer aussah. Die gewaltige hufeisenförmige Bastion am Haupteingang entstand im frühen 16. Jahrhundert. Auch diese konnte aber nicht verhindern dass Kos unter osmanische Herrschaft geriet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gaben die Einwohner die Siedlung in der Festung auf und ließen sich im nahe gelegenen Antimachia nieder. Ein starkes Erdbeben im Jahr 1926 zerstörte einen Großteil der Anlage. Nur die gewaltigen Festungsmauern und zwei Kirchen blieben stehen. Alle übrigen Gebäude wurden komplett zerstört. Das Kastell kann rund um die Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Erhalt am Eingang erwünscht. Die beiden Kapellen sind am Tag geöffnet.
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Kos - Das Geisterdorf Palio Pyli
Ein Ausflug auf der Insel Kos führte mich in das verlassene Dorf Palio Pyli. Die Ruinen befinden sich im Gebirge der Insel an der Nordseite. Auf dem Gipfel befinden sich die Ruinen einer Burganlage, welche im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Das Dorf entstand ab dem 15. Jahrhundert weiter unterhalb. Verlassen wurde es wie die Burg im Jahr 1830 aufgrund einer Choleraepidemie. Außer den Resten der Wohngebäude befinden sich im Dorf auch die Reste zweiter Kirchen. Von der Burg aus hat man einen hervorragenden Blick in die Landschaft. Auf dem Nachbarhügel befindet sich eine Taverne in der man sich erfrischen kann. Sehenswert ist auch das Freiluft-WC. Erwähnt sei noch ein älterer Herr in griechischer Tracht, welcher direkt am Beginn des Weges sitzt und nach Geld/Eintritt fragt. Dies ist aber optional und nur eine moderne Form des bettelns. Sowohl der Parkplatz als auch die Ruinen sind kostenlos.
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