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Samstag, 18. Oktober 2025

Kos - Das Kastell von Antimachia

Das Kastell von Antimachia befindet sich in der Nähe des Flughafens der Insel Kos. Die Johanniterfestung wurde zwischen 1337 und 1346 strategisch günstig auf einem Hochplateau angelegt. Die Anlage hielt mehreren osmanischen Angriffen und Belagerungen im 15. und 16. Jahrhundert stand. Die Festung diente hierbei zunächst als Fliehburg (wie auch Palio Pyli und Kefalos). Mit zunehmenden Angriffen der Osmanen gaben die Inselbewohner jedoch die Ortschaften auf und gründeten eine Siedlung in der Festung Antimachia. Auf einer Schautafel ist zu sehen wie die Siedlung innerhalb der Festungsmauer aussah. Die gewaltige hufeisenförmige Bastion am Haupteingang entstand im frühen 16. Jahrhundert. Auch diese konnte aber nicht verhindern dass Kos unter osmanische Herrschaft geriet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gaben die Einwohner die Siedlung in der Festung auf und ließen sich im nahe gelegenen Antimachia nieder. Ein starkes Erdbeben im Jahr 1926 zerstörte einen Großteil der Anlage. Nur die gewaltigen Festungsmauern und zwei Kirchen blieben stehen. Alle übrigen Gebäude wurden komplett zerstört. Das Kastell kann rund um die Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Erhalt am Eingang erwünscht. Die beiden Kapellen sind am Tag geöffnet.  


Donnerstag, 13. Juni 2024

Rhodos - Tagesausflug ins Gebirge

Für meinen Urlaub auf Rhodos waren natürlich auch Ausflüge ins Innere der Insel geplant. An einem Tag habe ich eine kleine "lost places"-Tour unternomen und mir die Mussolini-Villa, ein leerstehendes Hotel und ein ehemaliges Sanatorium angesehen. Diese Fotos folgen noch in separaten Alben. Die jetzt folgenden Bilder entstanden bei einem Tagesausflug, der von der Ost- an die Westküste und um die drei höchsten Berge der Insel führte. Den Anfang macht ein schönes Flußbett, welches ich nahe der bekannten seven springs (die ich bis auf das begehbare Aquädukt nicht wirklich lohnenswert fand) entdeckte. Direkt an der Straße befand sich die byzantinische Kapelle aus dem 15. Jahrhundert (Agios Nikolaos Foundoukli). Die Fahrt führte durch Kiefernwälder und hatte immer wieder schöne Ausblicke parat. Der Attavyros mit seinen 1.215 Metern dominierte die Berglandschaft. Deutlich zu sehen waren immer wieder auch die immensen Ausmaße der verheerenden Waldbrände vom letzten Jahr. An der Westküste waren die Burgruinen Kritina castle und Monolithos und die Ortschaft Siana die nächsten Ziele. Beides imposante Bauten mit hervorragender Aussicht. Nach Umrundung des Attavyros bildete ein Besuch des Klosters Moni Thari den Abschluss eines langen Ausflugstages und es ging zurück nach Kallithea zum Hotel. Das sehr bekannte Tal der Schmetterlinge habe ich mir übrigens nicht angesehen, nachdem ich von mehreren Leuten die Empfehlung: "Des kannst Dir sparen." erhielt.