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Sonntag, 28. April 2024

Vom Silberhaus zur Hohen Matze

Am Montag, den 23. April habe ich eine Wanderung auf den Ochsenkopf gemacht. Dort erwartete mich bei herrlichem Sonnenschein eine Schneehöhe von bis zu 40cm. Zwischen der Wanderung am Montag und am Samstag lagen zwar nur fünf Tage, aber trotzdem Welten. Am Montag trug ich noch Mütze, Winterjacke und Gamaschen. Am Samstag oben herum meist nur ein T-shirt. Die weiße Pracht war gewichen und der Frühling zurückgekehrt. Eidechsen im Gebüsch, Schmetterlinge und Insekten schwirrten umher. Wahnsinn was ein paar Tage ausmachen können. Meine Wanderung führte mich diesmal vom Parkplatz Silberhaus hinauf zum Aussichtsplateau der Prinzenfelsen und weiter zum Gipfel der Hohen Matze auf 813 Metern Seehöhe. Auf dem Rückweg ging es noch am sogenannten "Totenkopf" und der Girgelhöhle vorbei. Die Wanderung (insgesamt ca. 6 Kilometer) ist mit leichtem Anstieg wohl für Jeden gut zu meistern. Erst auf den letzten 300 Metern vor dem Gipfel wird es mal etwas steiler. Neben den sehenswerten Felsformationen ist auch der Wanderweg selber sehr schön. Besonders wenn man man die Forststraße verlassen hat und der Weg über Wurzeln und kleine Findlinge führt. Die Hohe Matze war der letzte der 12 Gipfel des Fichtelgebirges welcher mir noch auf meiner Liste gefehlt hat. Keine Ahnung warum ich mir diesen so lange aufgespart habe. Eine wunderbare und eher wenig frequentierte Tour. Sicher nicht mein letzter Besuch hier.







Donnerstag, 11. November 2021

Abstecher zum Druidenhain

Der Druidenhain ist an Wochenenden leicht zu finden. Man muß lediglich nach einem überfüllten Wanderparkplatz bei Wohlmannsgesees Ausschau halten, auf dem sich Rentner und Familien mit kleinen Kindern tummeln. Das Parken dort kostet neuerdings allerdings auch Gebühren. So man sich denn mit der Parkster App vertraut gemacht hat kann es auch schon losgehen zum "Steine spüren". Wenn man (wie ich) Glück hat sieht man sogar Menschen in den Duft von Räucherstäbchen eingehüllt auf den Steinen liegen um "Kraft zu tanken". Wer auf diesen Genuss - wider erwarten - verzichten möchte, der kommt hier halt doch besser Werktags vorbei, und hat den Hain aus Dolomitfelsen dann meist ganz für sich allein. Das lohnt sich dann auch durchaus, und zu jeder Jahreszeit.

Sonntag, 13. September 2020

Die Sophienquelle von Grünsberg

Die Sophienquelle ist eine Quelle etwa 500 Meter südlich von Grünsberg nahe Altdorf in Mittelfranken. Die barocke Einfassung der Quelle wurde zwischen 1724 und 1726 nach italienischem Vorbild erbaut. In den Jahren 1860 und 1979 wurde die Anlage erneuert. Leider wurde die Quelle immer wieder Ziel von Vandalismus, und mußte mehrmals restauriert werden. Ursprünglich war über der Brunnenwand noch ein kunstvolles Säulengeländer als Brüstung angebracht, wie hier in einer alten Ansicht zu sehen ist. Die Quelle ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Der Wanderparkplatz oberhalb ist zudem ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung zur Teufelskirche von Grünsberg. Auch diese habe ich am gleichen Tag besucht. Meine Bilder gibt es hier...