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Sonntag, 13. September 2020

Die Sophienquelle von Grünsberg

Die Sophienquelle ist eine Quelle etwa 500 Meter südlich von Grünsberg nahe Altdorf in Mittelfranken. Die barocke Einfassung der Quelle wurde zwischen 1724 und 1726 nach italienischem Vorbild erbaut. In den Jahren 1860 und 1979 wurde die Anlage erneuert. Leider wurde die Quelle immer wieder Ziel von Vandalismus, und mußte mehrmals restauriert werden. Ursprünglich war über der Brunnenwand noch ein kunstvolles Säulengeländer als Brüstung angebracht, wie hier in einer alten Ansicht zu sehen ist. Die Quelle ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Der Wanderparkplatz oberhalb ist zudem ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung zur Teufelskirche von Grünsberg. Auch diese habe ich am gleichen Tag besucht. Meine Bilder gibt es hier...




Montag, 18. Februar 2019

Eine wildromantische Burgruine

Eine der meiner Meinung nach schönsten Burgruinen in Franken liegt versteckt und abgelegen von Touristenpfaden. Kaum ein Besucher verirrt sich hierher. Von dichtem Bewuchs umgeben ist die ehemalige Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert allerdings auch wirklich kaum zu sehen - selbst wenn man fast direkt davor steht, und vor Allem wenn die Bäume Laub tragen. Zur Sicherung einer wichtigen Straßenverbindung erbaut, und 1235 erstmals urkundlich erwähnt blieb diese Anlage bis ins 17. Jahrhundert hinein unzerstört. Eine Fahrlässigkeit führte 1651 zu Ihrem Ende, als man nämlich das Buschwerk um die Burg herum niederbrennen wollte, und dabei die Burg gleich mit abfackelte. Heute verfällt die Ruine, von der immer noch ein beeindruckender Baubestand erhalten ist leider: Einer der ehemals zwei vorgelagerten Rundtürme, stattliche Mauerreste der Umfassungsmauern und der Wohngebäude, große Teile des Bergfrieds, sowie einige Gewölbe und der Brunnen im Burghof. Sehr gut erhalten ist die Burgkapelle der ehemaligen Vorburg aus dem Jahre 1327. Wegen Einsturzgefahr ist das Betreten der Burgruine offiziell verboten. Ich möchte deshalb keine Angaben zum Standort machen...

Donnerstag, 29. November 2018

Ein Spaziergang in Höchstadt a.d. Aisch

Höchstadt im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt wurde im Jahr 1003 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1380 erhielt Höchstadt dann das Stadtrecht verliehen. In Folge dessen wurde auch der bisherige Palisadenring aus Holz durch Stadtmauern ersetzt. Höchstadt weist heute über 130 Baudenkmäler auf. Manche stammen sogar noch aus dem 14./15. Jahrhundert. So zum Beispiel die Stadtmauer, das Stadttor, sowie der Kern der alten Steinbrücke über die Aisch. Ich habe vergangene Woche einen Spaziergang durch die Altstadt gemacht, und einfach mal geschaut was mir so spontan vor die Linse kommt. Auch aufgrund der Jahreszeit und des eher trüben Wetters habe ich die Bilder dann in den Stil alter Schwarzweißaufnahmen umgewandelt. Hier sind die Resultate...