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Montag, 4. Mai 2026

Die Trockenhänge um Pottenstein

Unzählige Male war ich bereits um die malerische Ortschaft Pottenstein in der Fränkischen Schweiz unterwegs. Noch nie aber an den markanten Hängen rund um den Ort. Den Anfang habe ich nordöstlich der Altstadt gemacht. Das dortige Bergwachtkreuz und die Bergwachthütte waren mein Ziel. An den Kalkmagerrasenhängen blühten zwischen den Felsen zahlreiche Arten wie die gewöhnliche Kugelblume, das immergrüne Felsenblümchen, Schlüsselblumen und der weiße Mauerpfeffer. Der Blick über die Altstadt belohnt den steilen Aufstieg. Nach dem Abstieg ging es zur Burg Pottenstein und von dort zur Hohen Warte, einem Aussichtsplateau mit Wetterfahne. Auch wenn man sich hier nur auf 460 Höhenmetern befindet: Festes Schuhwerk ist unbedingt zu empfehlen. Mit der Sonne im Rücken hat man auch von hier eine wunderbare Sicht auf die Ortschaft und die umliegenden Hänge. Ein kleines Stück entfernt befindet sich in exponierter Lage das Sängerhäuschen welches 2024 an Stelle eines Vorgängerbaus von der Bergwacht neu errichtet wurde. Weitere Ziele in der Nähe sind der Aussichtsturm Himmelsleiter und das Große Hasenloch. 



Dienstag, 29. Juli 2025

Zu Besuch in der Steinernen Stadt

Bei der sogenannten "Steinernen Stadt" handelt es sich um eine Ansammlung beeindruckender Felsformationen bei Auerbach in der Oberpfalz. Den Eingang bildet die Felsgruppe "Zwei Brüder", sogenannte Pilzfelsen, welche hier oft zu sehen sind. Diese Form bildete sich bereits im Jurameer. Die oberste Schicht dieser Felsen besteht aus hartem dolomitischen Riffkalk. Die darunter liegenden mergelreichen Schichten sind weicher und fallen der Verwitterung somit deutlich schneller zum Opfer, weshalb diese spezielle Form entstand. Bei meinem Besuch habe ich den Wanderparkplatz Zwei Brüder genutzt. Er befindet sich nordöstlich von Krottensee direkt unterhalb der Felsformation im Wald. Es gibt hier noch zahlreiche weitere Ausflugsziele wie die Maximiliansgrotte oder das Felsenlabyrinth Sackdilling





Freitag, 20. Juni 2025

Wanderung auf dem Eibgrat

Der Eibgrat ist ein etwa 1,5 Kilometer langer markanter Felsenkamm in einem Laubwald bei Spies in der Fränkischen Schweiz. Vom nahen Wanderparkplatz aus habe ich den westlichen Einstieg genutzt und bei Zone 1 begonnen. Da es auf dem Felsensteig bereits zu schweren Unfällen kam hat die Bergwacht Pottenstein den Grat in fünf Zonen eingeteilt. Sie dienen als Rettungszonen, damit im Notfall schneller Hilfe geleistet werden kann. Der Felsenkamm verlangt nämlich auf jeden Fall Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ein Schild weist deutlich darauf hin. Wer möchte kann den Grat aber auch auf einem Wanderweg umrunden der unten entlang führt. Denn auch von dort sieht das Ganze recht imposant aus. Ich war von den vielen markanten Felsformationen begeistert und kenne in der Fränkischen Schweiz nichts Vergleichbares. Ich habe ihn in beide Richtungen erwandert, bzw.  bestiegen und war begeistert von den vielen markanten Felsformationen. Natürlich habe ich einige Eindrücke im Bild festgehalten.