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Freitag, 4. September 2026

Die Fränkische Wüste

Heute habe ich eine Wanderung im Naturschutzgebiet "Flechten-Kiefernwälder südlich von Leinburg" unternommen. In diesem Waldgebiet befindet sich eine sehr große und langgestreckte Flugsanddüne. Von der Düne aus hat man einen hervorragenden Panoramablick. Lichte Kiefernwälder mit einem Bodenbewuchs aus Blaubeeren und Heidekraut prägen hier das Bild. Die trockenen Böden sind extrem nährstoffarm, so dass hier nur Spezialisten überleben können. So zum Beispiel die blauflügelige Ödlandschrecke, welche auch das Wahrzeichen der Sandachse Franken ist. Die beste Zeit für einen Besuch ist wohl von Mitte August bis Mitte September, wenn das Heidekraut blüht. Wer mehr über das Naturschutzgebiet wissen möchte, oder eine Tour sucht, dem sei die Internetseite von Mit-Mama-nach empfohlen. Dort sind zahlreiche Informationen und Bilder zu finden.  





Mittwoch, 24. Juni 2026

Im historischen Steinbruch Fuchsbau

Im Fichtelgebirge gab es früher über 130 Steinbrüche in denen Granit, Marmor und Basalt abgebaut wurde. Viele der ehemaligen und teils gefluteten Steinbrüche sind heute wertvolle Biotope. Bekannt ist hierfür v.a. die Region Epprechtstein mit dem Steinbruchwanderweg. Ich habe aber den "Fuchsbau" besucht. Ein ehemaliges Steinbruchgebiet am Südosthang des Schneebergmassivs. Hier wurde von 1894 bis 1977 in mehreren Brüchen Granit gebrochen. Aus dem Fuchsbaugranit fertigte man Denkmäler, Grabsteine, Wassertröge und Steine für den Haus- und Brückenbau. Anfangs wurden selbst schwere Steinblöcke mit mittels Flaschenzug und Dreibein mit Mukelkraft bewegt. Später wurde ein Rundschwenkkran aufgestellt, der mit einem Dieselmotor betrieben wurde, der sich im Maschinenhaus befand. Die Zahl von über 130 Arbeitern im Bereich der Gemeinde Tröstau im Jahr 1901 macht die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Granitindustrie in der damaligen Zeit deutlich. Heute sind die Steinbrüche über den Geologischen Lehrpfad oder den Fuchsbauweg erreichbar. Ausgangspunkt meiner Wanderung war Leupoldshammerdorf, mit einem anschließenden Abstecher zum nahen Zinnschützweiher.