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Mittwoch, 24. Juni 2026

Im historischen Steinbruch Fuchsbau

Im Fichtelgebirge gab es früher über 130 Steinbrüche in denen Granit, Marmor und Basalt abgebaut wurde. Viele der ehemaligen und teils gefluteten Steinbrüche sind heute wertvolle Biotope. Bekannt ist hierfür v.a. die Region Epprechtstein mit dem Steinbruchwanderweg. Ich habe aber den "Fuchsbau" besucht. Ein ehemaliges Steinbruchgebiet am Südosthang des Schneebergmassivs. Hier wurde von 1894 bis 1977 in mehreren Brüchen Granit gebrochen. Aus dem Fuchsbaugranit fertigte man Denkmäler, Grabsteine, Wassertröge und Steine für den Haus- und Brückenbau. Anfangs wurden selbst schwere Steinblöcke mit mittels Flaschenzug und Dreibein mit Mukelkraft bewegt. Später wurde ein Rundschwenkkran aufgestellt, der mit einem Dieselmotor betrieben wurde, der sich im Maschinenhaus befand. Die Zahl von über 130 Arbeitern im Bereich der Gemeinde Tröstau im Jahr 1901 macht die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Granitindustrie in der damaligen Zeit deutlich. Heute sind die Steinbrüche über den Geologischen Lehrpfad oder den Fuchsbauweg erreichbar. Ausgangspunkt meiner Wanderung war Leupoldshammerdorf, mit einem anschließenden Abstecher zum nahen Zinnschützweiher.  


Sonntag, 10. Mai 2026

Die Indianerschlucht bei Uttenreuth

Die sogenannte Indianerschlucht ist eine nur etwa hundert Meter lange Schlucht südlich von Uttenreuth bei Erlangen. Im Laufe der Zeit hat sich hier der Muckenbach tief in den Burgsandstein gegraben und dabei zahlreiche Wurzeln freigelegt. Diese bieten einen Teils bizarren Anblick und geben gerade jetzt im Frühling schöne Fotomotive ab. In Kombination mit der nahe gelegenen Schwabach samt Wehranlage und der Möglichkeit ins/ans Wasser zu gehen ist dies gerade für Kinder ein wunderbarer Abenteuerspielplatz. Auch ich habe hier schon als Kind gespielt. Es war schön einmal zurückzukommen und ein paar schöne Naturaufnahmen zu machen. 


Freitag, 10. Oktober 2025

Abstecher zum Hohen Stein

Den Hohen Stein habe ich vor drei Jahren schon einmal besucht. Er befindet sich westlich von Kirchenlamitz auf einer Höhe von 817 m ü. NHN. Der markante Granitfels ragt stolze 25 Meter in die Höhe und sieht mit seiner Besteigungsanlage wirklich schwindelerregend aus. Mitte September wollte ich einmal wieder vorbeischauen und die Wanderung zum Kleinen Waldstein fortsetzen, um auch dort ein paar schöne Aufnahmen zu machen. Leider hat sich das Wetter zugezogen als ich beim Hohen Stein ankam und ohne Sonne wirken die Fotos gleich nicht mehr so schön. Es sind also weniger Aufnahmen entstanden als geplant und den Kleinen Waldstein habe ich mir für einen anderen Tag aufgehoben. Meine Aufnahmen aus dem Jahr 2022 sind aber bei Interesse hier zu sehen. Inzwischen ist die Bewaldung um den Felsen leider auch recht dicht, so dass man ihn von unten nicht mehr so gut sieht. Hier würde ich mir wünschen dass etwas ausgeforstet wird. Ein Besuch ist aber immer lohnenswert. In dieser Ecke des Fichtelgebirges ist man außerdem meist für sich. Selbst am Wochenende sind hier kaum Menschen zu sehen.