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Samstag, 18. Oktober 2025

Kos - Besuch des Vulkans auf Nisyros

Ein Höhepunkt meines Urlaubs auf Kos war auf jeden Fall ein Tagesausflug zur Vulkaninsel Nisyros. Die Insel hat nur etwa 1.000 Einwohner und befindet sich etwa 17 Kilometer südlich von Kos. Das Zentrum der Insel bildet eine Caldera mit einem Durchmesser von 3,8 Kilometern. Innerhalb dieser Caldera befindet sich der Stefanoskrater mit einem Durchmesser von etwas 300 Metern und einer Tiefe von 27 Metern. Man kann in diesen Krater hinabsteigen. Zu sehen sind aktive Fumarole und Schwefelkristalle. Die Gasaustritte sind sicht- und vor allem auch riechbar. Vom Dorf Nikia, welches sich in rund 400 Metern Höhe am Kraterrand befindet hat man einen sehr guten Blick auf den Krater. Das letzte Foto habe ich von dort gemacht. Ich fand den Besuch sehr interessant. Leider blieb bei dem direkt am Hotel über TUI gebuchten Ausflug von Kos nach Nisyros aber nur eine dreiviertelstunde Zeit um sich den Krater anzusehen, weil auch die Ortschaften Mandraki und Nikia auf dem Programm standen. Das würde ich im nachhinein anders machen, da auch die Landschaft um den Krater herum sehr sehenswert ist. Direkt am Hafen von Mandraki kann man sich für einige Stunden ein Auto oder einen Buggy mieten um die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Meine Empfehlung für Jeden der keine Lust auf eine Reisegruppe hat und sich in Ruhe umsehen möchte. Die Überfahrt mit dem Boot von Kos nach Nisyros dauert übrigens etwa eine Stunde.


Sonntag, 18. August 2024

Sommerwanderung am Schneeberg

Am Freitag habe ich eine etwa 13 Kilometer lange Wanderung im Fichtelgebirge unternommen. Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz in Schönlind, Ziel der Gipfel des Schneebergs. Bei stetigem leichten Anstieg führte der Weg zunächst zum Rudolfstein, der am Höhenweg auf 866 m.ü. NHN liegt. Im Vergleich zu meiner letzten Wanderung hierher fiel mir auf dass in diesem Bereich zwischenzeitlich stellenweise stark ausgeholzt wurde. Nachdem die Aussicht vom höchsten Felsturm genossen wurde war der nächste Zwischenstopp schnell erreicht. Die Drei-Brüder-Felsen sind eine weitere markante durch Wollsackverwitterung geschichtete Felsformationen aus Granit. Vom nahen Rudolfsattel aus folgte dann der anstrengendere Teil der Wanderung, da die Steigung hier doch deutlich zunahm. Seit den Drei-Brüder-Felsen war ich Niemandem mehr begegnet. Herrliche Ruhe inmitten der Natur. Dann war die Versorgungsstraße erreicht und die Bergwachthütte in Sichtweite. Auf den letzten Metern zum Gipfel schlängelte sich eine junge Kreuzotter über den Wanderweg und rund ums Backöfele waren dann auch wieder Menschen zu sehen. Wirklich beeindruckend fand ich Blütenpracht auf dem Hochplateau. Überall zirpte und summte es. Bislang war ich nur im Winter auf dem höchsten Berg Frankens gewesen. Der Ausflug hatte sich mal wieder gelohnt und das Fichtelgebirge ist immer eine Reise wert.