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Sonntag, 18. August 2024

Sommerwanderung am Schneeberg

Am Freitag habe ich eine etwa 13 Kilometer lange Wanderung im Fichtelgebirge unternommen. Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz in Schönlind, Ziel der Gipfel des Schneebergs. Bei stetigem leichten Anstieg führte der Weg zunächst zum Rudolfstein, der am Höhenweg auf 866 m.ü. NHN liegt. Im Vergleich zu meiner letzten Wanderung hierher fiel mir auf dass in diesem Bereich zwischenzeitlich stellenweise stark ausgeholzt wurde. Nachdem die Aussicht vom höchsten Felsturm genossen wurde war der nächste Zwischenstopp schnell erreicht. Die Drei-Brüder-Felsen sind eine weitere markante durch Wollsackverwitterung geschichtete Felsformationen aus Granit. Vom nahen Rudolfsattel aus folgte dann der anstrengendere Teil der Wanderung, da die Steigung hier doch deutlich zunahm. Seit den Drei-Brüder-Felsen war ich Niemandem mehr begegnet. Herrliche Ruhe inmitten der Natur. Dann war die Versorgungsstraße erreicht und die Bergwachthütte in Sichtweite. Auf den letzten Metern zum Gipfel schlängelte sich eine junge Kreuzotter über den Wanderweg und rund ums Backöfele waren dann auch wieder Menschen zu sehen. Wirklich beeindruckend fand ich Blütenpracht auf dem Hochplateau. Überall zirpte und summte es. Bislang war ich nur im Winter auf dem höchsten Berg Frankens gewesen. Der Ausflug hatte sich mal wieder gelohnt und das Fichtelgebirge ist immer eine Reise wert.



Donnerstag, 16. März 2023

Der Winter wehrt sich noch - Teil 1

Der Winter kann hartnäckig sein in Hochfranken und dieses Jahr zieht er sich. Beim letzten Wintereinbruch Anfang März mußte ich leider arbeiten und konnte nicht ins Fichtelgebirge fahren. Dabei wollte ich unbedingt noch einmal etwas Schnee haben. Diesen Winter gab es davon für meinen Geschmack ohnehin zu wenig. Am gestrigen Mittwoch hatte ich dann aber unerwartet doch noch eimal Glück - und das Mitte März. Vom Wanderparkplatz in Schönlind bin ich auf den Schneeberg gewandert. Der Weg führte mich zunächst auf den Rudolfstein, der sich auf 866 m. ü. NHN befindet. Die Matratzenverwitterung ist dort sehr ausgeprägt. Auf den höchsten Felsenturm führt eine Treppe mit Aussichtskanzel. Die Sicht war auf dem Hinweg durch Nebel und starken Schneefall sehr eingeschränkt, so dass die Bilder die hier zu sehen sind auf dem Rückweg meiner Wanderung entstanden sind. Was mich auf dem Schneeberg erwartet hat gibt es im zweiten Teil zu sehen.

Samstag, 8. Januar 2022

Rudolfstein & Drei Brüder Felsen

Bereits einen Tag nach meinem Ausflug zum Ochsenkopf (Fotos hier) zog es mich erneut ins Fichtelgebirge. Ausgangspunkt der Wanderung war der Wanderparkplatz vom Landgasthaus Birkenhof in Schönlind. Ziel war der Rudolfstein, ein Berg im nordöstlichen Schneebergmassiv auf 866 m ü. NN. Für den heutigen Tag war Schnee vorhergesagt worden. Pünktlich zum Erklimmen des Gipfels auf einer beeindruckenden Felsformation riss die Wolkendecke zunächst aber kurzzeitig auf, so dass ich ein paar Bilder bei blauem Himmel machen konnte. Wenige Minuten später war dies aber schlagartig vorbei. Der Himmel zog sich zu, es wurde plötzlich deutlich windiger. Beim erreichen der Drei Brüder Felsen, ein ebenfalls sehr sehenswertes Ensemble aus durch Wollsackverwitterung geschichteter Felsen war der Himmel dann weiß und konturlos, und kurz darauf begann es dann zu schneien. Trotzdem wollte ich dem Schneeberggipfel gerne noch einen Besuch abstatten. Durch Unachtsamkeit hatte ich den Höhenweg jedoch verlassen, und war nun unterhalb des Gipfels Richtung Nußhardt unterwegs. Der Umweg wäre mir dann doch zu viel gewesen. Also Abbruch, und zurück nach Schönlind. Auch so waren fast 10 Kilometer Fußmarsch zusammen gekommen. Kurz vor dem Parkplatz dann noch einer Gruppe mit Alpakas begegnet, und den Tag dann im Gasthaus Birkenhof bei hervorragend guten Rehmedaillons ausklingen lassen. Der perfekte Abschluss für einen gelungenen Tag.