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Sonntag, 16. August 2026

An der Egerquelle

Auf 752 Metern über Normalnull entspringt am Schneebergmassiv unweit eines Wanderparkplatzes die Quelle eines 316 Kilometer langen Flusses. Die Rede ist von der Eger. 55 Kilometer fließt sie durch Deutschland, bevor sie in Tschechien zur Ohre wird. Auf einer Länge von 261 Kilometern fließt sie durch Tschechien, bevor sie bei Litoměřice in die Elbe mündet und bis zur Nordsee wandert. So lautet die Inschrift der Quellfassung auch: Als der Knabe kam zur Eger: „Eger, sprich, wo eilst du hin?“ „Zu der Elbe“, rauscht es reger, „Zu der Elbe muß ich zieh’n!“ Als der Knabe kam zur Elbe, war die Antwort inhaltsschwer; Donnernd braust zurück dieselbe: „Und ich muß ins deutsche Meer!“ 


Samstag, 25. April 2026

Auf dem Fahnensteig Tüchersfeld

Der Fahnenstein ist ein beliebter Aussichtspunkt mitten im malerischen Felsendorf Tüchersfeld. Ursprünglich stand auf dem steilen Felssporn hoch über der Ortschaft die hochmittelalterliche Burg Oberntüchersfeld. Vom Wanderparkplatz beim Feuerwehrhaus geht es über etliche Stufen bergauf auf den kurzen Höhenweg. Vorbei an einigen schönen Felsformationen ist nach einer guten Viertelstunde  auch schon der Felsdurchbruch erreicht. Eine kleine Durchgangshöhle, durch die heute Stahlstufen nach oben zum Plateau führen. Leider sind die darunter befindlichen in den Fels gehauenen Stufen - Reste der Burganlage - nurmehr zu erahnen.  Auch sonst ist bis auf einige Grundmauerreste auf dem Plateau nichts mehr von der ehemaligen Burganlage zu erkennen, da die Stelle der ehemaligen Burg heute auch teils dicht mit Bäumen bewachsen ist. Das Plateau ist über eine kleine Brücke zu erreichen. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Ortschaft und die untere Burg Niederntüchersfeld. Sie beherbergt heute das Fränkische Schweiz Museum, welches übrigens auch einen Besuch wert ist. Hier sind Aufnahmen von mir aus dem Jahr 2022 und hier geht es direkt zum Museum. 


Freitag, 10. Oktober 2025

Abstecher zum Hohen Stein

Den Hohen Stein habe ich vor drei Jahren schon einmal besucht. Er befindet sich westlich von Kirchenlamitz auf einer Höhe von 817 m ü. NHN. Der markante Granitfels ragt stolze 25 Meter in die Höhe und sieht mit seiner Besteigungsanlage wirklich schwindelerregend aus. Mitte September wollte ich einmal wieder vorbeischauen und die Wanderung zum Kleinen Waldstein fortsetzen, um auch dort ein paar schöne Aufnahmen zu machen. Leider hat sich das Wetter zugezogen als ich beim Hohen Stein ankam und ohne Sonne wirken die Fotos gleich nicht mehr so schön. Es sind also weniger Aufnahmen entstanden als geplant und den Kleinen Waldstein habe ich mir für einen anderen Tag aufgehoben. Meine Aufnahmen aus dem Jahr 2022 sind aber bei Interesse hier zu sehen. Inzwischen ist die Bewaldung um den Felsen leider auch recht dicht, so dass man ihn von unten nicht mehr so gut sieht. Hier würde ich mir wünschen dass etwas ausgeforstet wird. Ein Besuch ist aber immer lohnenswert. In dieser Ecke des Fichtelgebirges ist man außerdem meist für sich. Selbst am Wochenende sind hier kaum Menschen zu sehen.