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Sonntag, 19. April 2026

Die Höhle im gespaltenen Fels

Meine erste Höhle in dieser Saison habe ich Mitte April befahren. Sie befindet sich in einem Felsmassiv welches für eine Bahntrasse geteilt wurde. Hierbei wurde der Hohlraum vermutlich auch angebohrt. Es gibt zwei Höhlenteile. Für mich ging es in den größeren Bereich, der mit knapp 180 Metern Gesamtlänge größer war als ich anfangs dachte. Bereits in der ersten größeren Halle gab es eine ganz ansehnliche Decke und einige schöne Versinterungen zu sehen. Durch einen schmalen Gang ging es weiter nach hinten wo es deutlich schlammiger wurde. Eine Zwischenkammer wies reichlich Sinter an allen Wänden auf. Eine Steilstufe führte in einen weiteren Raum, der ebenfalls schöne Bereiche aufwies. Allerdings auch zahlreiche Beschädigungen. Auf diesen eher trockenen Raum der auch einige größere Felsbrocken (und eine Lehmfigur) aufwies folgte eine langgezogene weitere Kammer. Hierfür ging es noch zweimal nach unten. Spätestens hier hatte mein Schlaz nun überwiegend die Umgebungsfarbe angenommen, denn auch hier war die dominierende Farbe wieder Matschbraun. Einigermaßen vernünftige Fotos mit Kamera und Stativ zu machen ohne die Kameraausrüstung dabei völlig zu versauen war eine kleine Herausforderungen. Da ich nach den 3,5 Stunden die ich hier verbracht habe am Ende doch ziemlich eingesaut war habe ich am Ende darauf verzichtet mir auch noch den zweiten Teil der Höhle im Steilhang anzusehen.  



Mittwoch, 11. Juni 2025

Die geheime Kammer

Gestern habe ich es endlich einmal wieder geschafft in eine Höhle einzurücken. Zum ersten Mal in dieser Saison, obwohl diese bereits vor Wochen begonnen hat. Mein Ziel war eine Höhle die ich schon einmal besucht hatte. Allerdings habe ich damals einen Bereich übersehen, was bei den verwinkelten Ecken und Schlufen im Dunkeln durchaus mal vorkommen kann. Mit meiner Fotoausrüstung habe ich mich also in die Fränkische Unterwelt begeben und dort ein paar Stunden in völliger Ruhe verbracht. Der Höhepunkt dieses Höhlenraums waren sicherlich die zahlreichen Makkaronis, die in Scharen von der Decke hingen. In der Fränkischen durchaus eine Seltenheit. Es galt sich als vorsichtig gebückt und kriechend zu bewegen, um die filigranen Kunstwerke nicht zu zerstören. Dabei war es nicht einfach sie mit der passenden Beleuchtung schön in Szene zu setzen. Folgende Bilder habe ich mitgebracht: