Posts mit dem Label Binghöhle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Binghöhle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 24. September 2025

Rückkehr ins Schneckenloch

Diese Höhle habe ich vor über drei Jahren besucht, als ich mit diesem Hobby begonnen habe. Da ich in der Zwischenzeit Erfahrung in der Höhlenfotografie sammeln konnte wollte ich den Hohlraum gerne erneut besuchen und versuchen bessere Fotos als damals zu machen. Das Schneckenloch (Name zum Schutz der Höhle geändert) präsentierte sich mir nahezu unverändert, aber deutlich trockener als damals. Die etwa 125 Meter lange Höhle besteht im wesentlichen aus zwei Räumen und ist im mittleren Teil am aktivsten. Die dort vorhandenen Sinterbecken waren jedoch alle leer, die Versinterungen an den Wänden trocken. Lediglich an den filigranen Deckentropfsteinen waren Wassertropfen zu sehen. Aufgrund des Bekanntheitsgrads hat das Schneckenloch in der Vergangenheit leider bereits stark gelitten. Neue Beschädigungen konnte ich seit meinem letzten Besuch aber zum Glück nicht entdecken.


Donnerstag, 25. April 2024

Detailaufnahmen aus der Binghöhle

Gerade einmal vier Wochen ist es her dass ich die Binghöhle in Streitberg besucht habe. Trotzdem ging es gestern für 7,50 Euro inklusive Fotoerlaubnis erneut auf "Entdeckertour". Obwohl ich erst einige schöne Aufnahmen der Höhle gemacht habe (Fotos siehe hier), hatte ich Lust noch einmal für Detailaufnahmen wiederzukommen. Das trübe und regnerische Wetter bot sich dafür regelrecht an. Ich war gespannt was sich abseits der bekannten Tropfsteinformationen wie der Riesensäule, dem Kerzensaal und der Kellermannsgrotte noch so entdecken lässt. Kleine Schönheiten die nicht durch die künstlich installierte Beleuchtung im Rampenlicht stehen und die man nur mit viel Zeit und der eigenen Taschenlampe entdeckt. Auf meinen Fotos sind u.a. Detailaufnahmen von Sinterröhrchen, Fließfacetten, Perlsinter, Excentriques, Sinterfahnen, Stalagmiten, Sägezahnsinter, kleinen Sinterbecken, versteinerten Muscheln und einem Belemnit zu sehen. Beim sehr genauen Absuchen und Betrachten der Höhlenwände und -Decke ist mir aber leider auch bewusst geworden wie sehr die (immer noch sehr schöne und sehenswerte) Binghöhle unter dem Schauhöhlenbetrieb seit dem Jahr 1906 gelitten hat. Viele für den Besucher erreichbare kleinere Tropfsteine weisen Bruchstellen auf. Erstaunt war ich dass auf einigen meiner Fotos menschliche Haare in den kleinen Wasserbecken und an Tropfsteinformationen zu sehen waren. Diese habe ich jedoch im Zuge der Bildbearbeitung entfernt. Dies sind Details die einem nur auffallen wenn man im Makrobereich fotografiert.