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Samstag, 25. April 2026

Auf dem Fahnensteig Tüchersfeld

Der Fahnenstein ist ein beliebter Aussichtspunkt mitten im malerischen Felsendorf Tüchersfeld. Ursprünglich stand auf dem steilen Felssporn hoch über der Ortschaft die hochmittelalterliche Burg Oberntüchersfeld. Vom Wanderparkplatz beim Feuerwehrhaus geht es über etliche Stufen bergauf auf den kurzen Höhenweg. Vorbei an einigen schönen Felsformationen ist nach einer guten Viertelstunde  auch schon der Felsdurchbruch erreicht. Eine kleine Durchgangshöhle, durch die heute Stahlstufen nach oben zum Plateau führen. Leider sind die darunter befindlichen in den Fels gehauenen Stufen - Reste der Burganlage - nurmehr zu erahnen.  Auch sonst ist bis auf einige Grundmauerreste auf dem Plateau nichts mehr von der ehemaligen Burganlage zu erkennen, da die Stelle der ehemaligen Burg heute auch teils dicht mit Bäumen bewachsen ist. Das Plateau ist über eine kleine Brücke zu erreichen. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Ortschaft und die untere Burg Niederntüchersfeld. Sie beherbergt heute das Fränkische Schweiz Museum, welches übrigens auch einen Besuch wert ist. Hier sind Aufnahmen von mir aus dem Jahr 2022 und hier geht es direkt zum Museum


Samstag, 21. Juni 2025

Unterwegs im Oberen Püttlachtal

Die Püttlach ist ein etwa 28 Kilometer langer Nebenfluß der Wiesent und entspringt südlich von Bärnreuth in der Fränkischen Schweiz. Das tief in die Juralandschaft eingeschnittene Püttlachtal mit den Orten Tüchersfeld und Pottenstein weist viele markante Felsformationen auf und lädt zum wandern ein. Ich bin von Pottenstein aus gestartet und flussaufwärts gelaufen. Die Häuser sind hier direkt an die Felsen gebaut. Beidseits der Püttlach geht es steil nach oben. Viele der zahlreichen Felsformationen sind später jedoch von dichtem Bewuchs verdeckt. Auf beiden Seiten des Flusses gibt es einen Weg. Auf der linken Seite ist er breiter, leicht zu begehen und auch für Fahrräder und Kinderwägen geeignet. Immer wieder gibt es Abzweigungen zu weiteren Zielen wie dem Aussichtsturm Himmelsleiter oder einigen kleineren Höhlen und Grotten. Ich bin stets an der Püttlach geblieben. Auf zwei Kilometern länge ist diese als "Terrainkurweg Oberes Püttlachtal" ausgeschildert. Immer wieder gibt es Möglichkeiten die Püttlach über hölzerne Brücken zu überqueren oder sich im aktuell 9,4 Grad kalten Fluss Abkühlung zu verschaffen. Ich bin von meinen Wanderschuhen recht schnell auf meine Wasserschuhe umgestiegen und kann es sehr empfehlen sich solche und ein kleines Handtuch mit in den Rucksack zu packen. Eine gute Gelegenheit sich zu erfrischen und Rast zu machen ist das Kneippbad an dem man vorbei kommt. Mein Lieblingsplatz war aber die rote Bank am Zufluss eines Bächleins. Überrascht war ich ein Stück weiter: Vor mir tauchte eine riesige steile Wand auf. Die sogenannte "Hohe Nase". Wie ich später nachgelesen habe sind es 30 Meter die sie nach oben ragt. Achtung, hier herrscht permanent hohe Steinschlaggefahr durch den witterungsanfälligen Kalkstein und die große Höhe. Nach einem weiteren Stück Weg befand ich mich auf einer Freifläche mit Hinweistafel und Rastplatz. Hier habe ich an diesem Tag kehrt gemacht. Natürlich lässt sich die Wanderung aber beliebig verlängern. Zum Beispiel zur Burgruine Hollenberg. Mir hat das naturbelassene Tal sehr gut gefallen und ich kann einen Besuch empfehlen.