Donnerstag, 23. Juni 2022

Die alten Schießbahnen im Wald

Im Meilwald, einem Waldgebiet nordöstlich von Erlangen befinden sich - teils versteckt, teils gut sichtbar - einige Überbleibsel alter Schießbahnen. Von der Schießanlage der Königlich privilegierten Hauptschützengesellschaft Erlangen 1456 am Waldschießhaus (welche auch heute noch aktiv genutzt wird) über die Jugendfarm, bis hinüber zur inzwischen abgerissenen Meilwaldbühne (ein ehemaliger Kugelfang) sind die zahlreichen Erdwälle und Gräben teils sehr deutlich zu erkennen. Besonders gut ist das Ausmaß der ehemaligen Anlage auf einer topografischen Karte zu sehen. Neben den Gräben und Wällen existieren noch einige (teils mit Holz verkleidete) Kugelfänge, Mauerreste und ein bunkerähnlicher Unterstand aus dem die Zieltafeln hochgefahren wurden. Erste militärische Nutzung erfuhr das Gelände bereits nachdem am 12. März 1868 das 6. Jägerbataillon in Erlangen einzog. Erlangen wurde Garnisonsstadt, mehrere Kasernen wurden errichtet, und auch die Schießanlagen in den Wäldern wurden durch die Reichswehr und später durch die Wehrmacht teils massiv vergrössert und ausgebaut. Ab 1945 wurden die militärischen Anlagen dann von der us-Army beschlagnahmt und verwendet. Heute ist der Meilwald ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Montag, 13. Juni 2022

Danke für 500.000 Besucher!

Gerade eben habe ich bemerkt dass der Besucherzähler auf meiner Internetseite die 500.000 überschritten hat. Nach vielen Stunden die ich seit 2014 damit verbracht habe die Startseite unentenwegt neu zu laden um den Zähler nach oben zu treiben habe ich es endlich geschafft. 😄 An die zwei bis drei anderen Besucher meiner Seite ebenfalls vielen Dank. Jetzt bin ich aber auch schon wieder weg. Ich muß weiter aktualisieren, um die 1 Million irgendwann auch noch zu knacken. Mal schauen wie lange das jetzt wieder dauert. 

Dieses possierliche Tierchen lief mir letztens eines Morgens an einem Waldrand über den Weg.

 

Ausstellung im MUNA Museum Marktbergel

Nach einer zweijährigen Zwangspause durch die Coronapandemie fand am vergangenen Sonntag endlich wieder eine Ausstellung im MUNA Museum Marktbergel statt. Ich war bei der Ausstellung im Jahr 2019 vor Ort, und gespannt was sich in der Zwischenzeit dort verändert hat. Meine Fotos vom letzten Mal sind übrigens hier zu sehen. Bei herrlichem Wetter und sehr hohem Andrang war ich froh bereits zum Einlass um 10.00 Uhr im Museum zu sein. So konnte ich die Fahrzeuge noch ohne Menschenansammlungen drumherum ablichten. Neue Höhepunkte im Freigelände waren für mich der Sherman M4A1E8 Baujahr 02/1945, und ein Bergepanzer M74ARV. Beide Fahrzeuge sollen restauriert werden. Nach einer Rundfahrt mit dem Truppentransporter über das riesige Gelände der ehemaligen Lufthauptmunitionsanstalt 1/XII Oberdachstetten und einer Stärkung mit hervorragendem Erbseneintopf aus der Feldküche ging es in den Innenbereich des Museums. Die Sammlung ist überaus umfangreich und vielfältig. Besonders viel Herzblut und Arbeitszeit dürfte in die Geschichte der us-army im A-Flügel des "Hakenkreuzbaus" gesteckt worden sein. Hier wurden u.a. Szenarien wie von der Landung in der Normandie und des Einsatzes im Irak nachgebildet. Auf Fotos vom Innenbereich habe ich übrigens gänzlich verzichtet, denn da wäre ich heute noch mit dem Fotografieren beschäftigt. Bei Interesse am Besten also selbst einmal im Museum vorbeischauen. Es lohnt sich. Was sich dort so tut lässt sich übrigens auch ganz bequem auf der facebook Seite des Museums verfolgen.