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Sonntag, 25. August 2024

Pilgerort zum toten Soldaten

Unweit von Bischofsgrün, ein Stück nördlich der Höhenklinik befindet sich stimmungsvoll im Wald gelegen ein kleiner Soldatenfriedhof. Er wurde während des Ersten Weltkrieges für die 21 in der Lungenheilstätte in Bischofsgrün verstorbenen Soldaten angelegt. Der damalige Chefarzt der Heilstätte, Dr. Paul Dürrbeck ließ in späteren Jahren auch einen Glockenturm und Ehrenmale für die Gefallenen der großen Kriege ab dem Jahr 1870 errichten. Ein schöner und würdevoller Ort, an den auch direkt der idyllische Landschaftspark der Höhenklinik mit Bachläufen und kleinen Teichen angrenzt. Ich habe diesen Ort bereits vor zwei Jahren einmal besucht (die Fotos sind hier zu finden). Die Soldatenglocke lässt sich inzwischen jedoch leider nicht mehr läuten, da das Glockenseil nicht mehr erreichbar ist.


Montag, 25. Juli 2022

Der Ehrenfriedhof Bischofsgrün

Unweit der Höhenklinik Bischofsgrün befindet sich der Ehrenfriedhof. Angelegt wurde der Soldatenfriedhof während des Ersten Weltkrieges für 21 Soldaten, welche im damaligen Militärlazarett der Lungenheilstätte in den Jahren 1914 - 1920 verstorben waren. Der damalige Chefarzt der Heilstätte ließ einen Glockenturm und Ehrenmale errichten. Ab 1954 wurde der kleine Friedhof umgestaltet und zur Soldatengedenkstätte ausgebaut. Der Friedhof befindet sich sehr idyllisch im Wald gelegen. Die Gräber und steinernen Denkmäler sind eingebettet zwischen Farnen und hohen Gräsern. Durch eine kleine Lichtung fließt ein Bach hindurch. Ein wirklich stimmungsvoller Ort für Jeden der Ruhe und Zeit zum Nachdenken sucht. Etwas unterhalb des Ehrenfriedhofs liegt ein kleiner Landschaftsgarten der ebenfalls besucht werden kann. 

Mittwoch, 2. September 2020

Der alte Festungsfriedhof

Südöstlich der Festung Rothenberg bei Schnaittach befand sich am Berghang zwischen den Jahren 1740 und 1843 ein Festungsfriedhof. Der Heimatverein Schnaittach restaurierte im Jahr 1927 diese Begräbnisstätte. Die noch erhaltenen Grabsteine wurden an der heutigen Stelle errichtet. Ein Gedenkstein in der Umfassungsmauer trägt die Inschrift: "Friedhof der churbairischen Festung Rothenberg von 1740 bis 1843. Hier fanden 1083 Festungsinsassen mit ihren Familien die letzte Ruhe. Es waren Erbauer u. Kommandanten der Festung, Handwerker, Offiziere, Soldaten, Pfarrer u. Lehrer sowie Festungsgefangene. + R.I.P. +". Die meisten der noch erhaltenen Grabsteine sind inzwischen stark verwittert, und nur noch wenige, wie der Stein des Oberstleutnants Joseph Anton Amann von Storchenau sind noch zu entziffern. Von der Festung selbst habe ich übrigens nur zwei Außenaufnahmen mitgebracht. Ich wollte eigentlich gerne an einer Führung teilnehmen, und auch hier ein paar Eindrücke mitbringen, wurde aber vom Festungführer direkt sehr unhöflich mit einem Fingerzeig auf meinen Fotoapparat, und den Worten "Das ist verboten!" begrüßt. Dann eben nicht...