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Mittwoch, 3. März 2021

Die Kirchenburg St. Georg Effeltrich

Die Kirche St. Georg in Effeltrich geht im Kern auf die Zeit um 1300 zurück. In den folgenden Jahrhunderten fanden immer wieder Erweiterungen statt (Verlängerung und Erhöhung des Langhauses, Turmbau mit Erhöhungen und Spitzhelm). Die Ummauerung, und der Ausbau zur wehrhaften Kirchenburg erfolgte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, nachdem der Ort zum zweiten Mal von Nürnberger Truppen geplündert wurde. Die Kirche ist komplett von einer etwa 200 Meter langen Mauer umgeben. Der Torbau verfügt noch über einen Wehrgang. Im Bering befinden sich drei runde Ecktürme mit Kegeldach, sowie ein quadratischer Turm mit Zeltdach. Sehenswert ist auch die Ölbergkapelle aus der Zeit um 1520 an der Südwestecke des Langhauses. Die Ausstattung der Kirche enthält Elemente des Barock und Rokoko, sowie auch einige Figuren aus der Zeit der Hochgotik. Weitere Wehrkirchen ähnlicher Bauart befinden sich in Kraftshof bei Nürnberg (meine Fotos sind hier zu sehen), und in Hannberg im Lankreis Erlangen-Höchstadt.   
 

Freitag, 19. September 2014

Die Kirchenburg St. Georg in Effeltrich

Gegenüber der uralten Tanzlinde in Effeltrich befindet sich die Kirchenburg St. Georg. Sie wurde Ende des 15. Jahrhunderts als Wehrkirche erbaut, nachdem Nürnberger Truppen den Ort zweimal überfallen und ausgeraubt hatten. Die ringsum erhaltene Mauer hat eine Gesamtlänge von etwa 200 Meter - ein kleiner Teil ist sogar noch in der ursprünglichen Höhe mit Wehrgang zu sehen. Die Kirchenburg hat vier Türme - drei davon rund, ein Vierter wurde nach Zerstörung in schnellerer eckiger Bauweise neu errichtet. Die Kirchenburg in Effeltrich zählt mit den beiden ähnlichen Kirchenburgen in Hannberg und Kraftshof bei Nürnberg zu den am Besten erhaltenen Anlagen dieser Art in Franken.