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Freitag, 11. September 2020

The blue gallery

Vor etwa zwei Wochen habe ich auf meinem Blog ein Album mit dem Titel "Das Atelier des unbekannten Künstlers" veröffentlicht. Kurz gesagt handelt es von einem unbekannten Künstler, welcher sich in einer verlassenen Hütte an einem Waldrand äußerst kreativ verewigt hat. Die regionale Presse hatte mehrfach davon berichtet. Der ein oder andere Redakteur war nun umso aufgeregter, nachdem anonyme Post in Form eines QR-codes in der Zeitungsredaktion eintraf. Ausgelesen ergaben sich Koordinaten die erneut zu einer Hütte an einem Waldrand führten. Was folgte war ein neuer Zeitungsbericht über den  "Banksy aus dem Aischgrund" mit ein paar Fotos von dieser zweiten Hütte. Ich muß gestehen dass ich ebenfalls sehr angefixt war, und mich sofort auf Spurensuche begeben habe. Geführt hat mich diese letzten Endes zu einer kleinen Holzhütte, in welcher diesmal vier Werke des Künstlers zu sehen sind. Eine weitere versteckte Galerie also, die den Namen "the blue gallery" trägt, und bereits im August und September vergangenen Jahres entstanden ist. Vier überwiegend sozialkritische Werke unterschiedlicher Machart und Materialien, die mir wieder sehr gut gefallen haben. Wie viele versteckte Galerien noch in fränkischen Wäldern schlummern, oder wie viele vielleicht in Zukunft noch entstehen weiß ich nicht. Ich hoffe aber dass man von den Künstlern (Es handelt sich nicht nur um einen Künstler. Die "tanzende Frau" an der Wand in dem anderen Atelier stammt von einer Künstlerin) noch mehr Werke im öffentlichen Raum zu sehen bekommen wird. Nun wünsche ich viel Spaß beim Betrachten meiner Aufnahmen. Wer nun mit dem Gedanken spielt mich nach dem Standort der Hütte zu fragen möge bitte einfach den unten stehenden QR-code einscannen...












Donnerstag, 19. Dezember 2019

Die Reichsarbeitsdienst Baracke

Auf diese ehemalige Baracke des Reichsarbeitsdienstes (RAD) bin ich durch Zufall gestossen. Das Gebäude mit dem flachen Satteldach wurde im Jahr 1935 errichtet. Zu einer Seite hin wurde es aus Kalksteinquadern aufgemauert, besteht sonst aber komplett aus Holz. Die Baracke ist ein Überrest eines ehemaligen RAD-Lagers des Gaues XXVIII Franken, und diente dem Lagerleiter als Wohnhaus. Es steht heute unter Denkmalschutz. Derzeit wird es als Lagerraum verwendet. Da ich auf das Gebäude wie gesagt nur durch Zufall aufmerksam wurde hatte ich an dem Tag leider kein Stativ dabei, und musste bei den Aufnahmen im Inneren etwas improvisieren, um vernünftige Bilder zu bekommen. Ein zweites in der Nähe befindliches Holzgebäude des Lagers habe ich durch den dichten Bewuchs leider auch übersehen. Sollte ich wieder einmal dort vorbeikommen werde ich aber sicher neue Aufnahmen machen, und hier noch einfügen...




Sonntag, 15. Dezember 2019

Die Hütte im Wald

Vor einer Weile hatte ich einen Tipp bekommen dass sich in einem Wald ein ehemaliges Keglerheim befinden würde. Vor Ort fand ich dann zwei Holzhütten. Zunächst fragte ich mich was ich in dem vorgefundenen Chaos fotografieren soll. Dann weckten ein Tierschädel und einige Bücher mein Interesse. Romane, politische Schriften, ein paar Küchengeräte und viel Müll. In der zweiten Holzhütte fand ich Toiletten, ein Waschbecken und einen Boiler. Die beiden Gebäude waren sehr marode. Das Dach teilweise eingestürzt, und der Boden morsch. Was sich hier nun einmal tatsächlich befand weiß ich nicht. Ein Keglerheim? Eine Kegelbahn fand ich nicht. Dafür grenzen unmittelbar an die Hütten Bahngleise an. Vielleicht eine ehemalige Bahnarbeiterbaracke?