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Mittwoch, 11. Mai 2022

Gran Canaria - Puerto de Mogan

Puerto de Mogan ist eine Hafenstadt im Süden von Gran Canaria. Die Stadt wurde erst in den 1980er Jahren um einen bereits bestehenden Hafen angelegt. Per Gesetz wurde verfügt dass die Häuser in dem früheren Fischerdorf nicht höher als zwei Stockwerke gebaut werden dürfen. Bettenburgen und große Einkaufszentren gibt es hier also nicht, und die weißen Häuser mit dem vielen Blumenschmuck machen den Ort zu einem beliebten Ziel für Touristen. Aufgrund einiger Kanäle die vom Hafen in die Ortschaft führen wird Puerto de Mogan manchmal auch als "Klein Venedig" bezeichnet. Ich habe meinen Ausflug an einem Sonntag unternommen. Da an diesem Tag Markttag ist kamen die Menschen in Scharen. Es war daher schwierig schöne Fotos zu machen. Die Auswahl ist dementsprechend klein. Ein Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall - ob nun Markttag ist (so toll fand ich ihn nicht) oder nicht.

Gran Canaria - Pico y caldera de Bandama

Der Naturpark Bandama ist ein geschützter Landstrich im Nordosten von Gran Canaria. Er besteht aus dem Pico de Bandama und der Caldera de Bandama. In den Vulkankrater führt ein Weg hinunter, den ich ein ganzes Stück weit gegangen bin. In der Nordwand der Caldera befindet sich ein Höhlendorf aus prähispanischer Zeit, was ich vor Ort aber leider noch nicht wußte. Es ist weder ausgeschildert, noch führt ein erkennbarer Weg dorthin. Dafür konnte ich einige schöne Aufnahmen von Eidechsen machen. Zum Beispiel von der Gran Canaria Rieseneidechse die bis zu stattlichen 50cm groß wird. Lohnenswert ist aber auch die Aussicht vom 569 hohen Pico de Bandama auf die Hauptstadt, die Küste, und die umliegenden Landstriche. 

Gran Canaria - Búnker de Arinaga

Während meines Urlaubs auf Gran Canaria bin ich zufällig durch google maps auf einen Ort mit der Bezeichnung "Búnker de Arinaga" aufmerksam geworden. Da ich mir einen Leuchtturm in der Nähe ansehen wollte habe ich dort einen Halt gemacht. Ich fand ein marodes Gebäude vor, welches in einer google Rezension als Kaserne aus dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet wurde. Leider habe ich vor Ort nicht weiter recherchiert, und erst daheim festgestellt dass im Umfeld der Kaserne rund um eine vulkanische Erhebung noch zahlreiche weitere Relikte aus der Vergangenheit zu finden gewesen wären: Mauern, Schützengräben, Stollen im Berg, Wachhäuser, Flakbatterien und mehr. die offizielle spanische Bezeichnung lautet wohl Bateria de Arinaga. Ärgerlich, aber was will man machen. Eine Beschreibung der Anlage mit zahlreichen Fotos sind auf dieser Seite hier zu finden. Auf Youtube gibt es mehrere Videos zu sehen.