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Freitag, 16. Mai 2025

Vom Adlerstein zum Quackenschloss

Anfang Mai habe ich eine kleine Wanderung in der Fränkischen Schweiz gemacht. Ausgangspunkt war der etwas versteckt liegende Wanderparkplatz bei Engelhardsberg nahe Muggendorf. Der Aussichtsfelsen Adlerstein mit Besteigungsanlage ist bereits nach 200 Metern erreicht. Weiter ging es durch einen idyllischen Mischwald mit vielen Dolomitfelsen. Der Wanderweg führt zum Quackenschloss, einer auf 505 Meter gelegenen Höhlenruine. Sie ist nach zwei Seiten offen und leicht begehbar. Ein weiterer Weg führt auch auf den Felsen selbst, von dem man einen recht guten Blick in die umliegende Landschaft hat. Am Wochenende ist dieses Ziel gut besucht. Wer seine Ruhe möchte kommt besser unter der Woche. Eher unbekannt ist die Kirchenruine "Zum heiligen Bühl", welche sich an der Straße zwischen Engelhardsberg und Wölm befindet. Praktischerweise befindet sich direkt gegenüber ein schöner Wanderparkplatz mit Sitzgelegenheit. 

 

 

Sonntag, 4. August 2024

Vergnügliches Schlufen im Lehmloch

Ein kleiner Weiler in der Fränkischen Schweiz war der Ausgangspunkt einer weiteren Befahrung im Katastergebiet B. Die an einem Waldrand befindliche Höhle bietet dem geneigten Höhlenfreund die Möglichkeit sich wahlweise über einen etwa vier Meter tiefen Schacht abzuseilen oder durch einen engen Schluf hinein zu kriechen. Auf rund 70 Metern Ganglänge bietet die Höhle durch ihren lehmigen Charakter vielfach die Möglichkeit sich nach Herzenslust einzusauen. Die Gänge sind labyrinthartig angelegt und wer alles erkunden möchte hat dabei die Gelegenheit eine farblich passende Einheit mit der Umgebung zu bilden. Der Lehm ist allgegenwärtig und begleitet einen in unterschiedlichen Konsistenzen. Neben Kriechpassagen gibt es an zwei Stellen auch die Möglichkeit etwas zu klettern. Viel fürs Auge (oder die Kamera) bekommt man jedoch nicht geboten. Zwar sind die Wände teils anständig versintert, vieles ist aber vom allgegenwärtigen Schlamm überzogen. Spaß gemacht hat es natürlich trotzdem und auch meine Kamera hat den Einsatz überlebt. Dies lag zum einen an meinem beherzten Körpereinsatz, zum anderen aber auch daran dass ich sie in den matschigsten Teil gar nicht erst mit hineingeschleppt habe.