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Sonntag, 10. Mai 2026

Die Indianerschlucht bei Uttenreuth

Die sogenannte Indianerschlucht ist eine nur etwa hundert Meter lange Schlucht südlich von Uttenreuth bei Erlangen. Im Laufe der Zeit hat sich hier der Muckenbach tief in den Burgsandstein gegraben und dabei zahlreiche Wurzeln freigelegt. Diese bieten einen Teils bizarren Anblick und geben gerade jetzt im Frühling schöne Fotomotive ab. In Kombination mit der nahe gelegenen Schwabach samt Wehranlage und der Möglichkeit ins/ans Wasser zu gehen ist dies gerade für Kinder ein wunderbarer Abenteuerspielplatz. Auch ich habe hier schon als Kind gespielt. Es war schön einmal zurückzukommen und ein paar schöne Naturaufnahmen zu machen. 


Montag, 8. Juni 2020

Ausflug in die Bitterbachschlucht

Im Nordwesten von Lauf an der Pegnitz in Mittelfranken befindet sich die Bitterbachschlucht. Über Jahrmillionen bildete sich hier eine vom Bitterbach in den Burgsandstein geschnittene Klamm. Diese malerische Schlucht mit Steilwänden, Farnen und kleinen Wasserfällen ist öffentlich zugänglich. Ein markierter Weg führt über zahlreiche Holzstege die Schlucht entlang, und lädt zum Wandern ein. Der Wasserstand ist momentan allerdings recht niedrig. In den letzten beiden Jahren ist der Bach im Sommer sogar komplett ausgetrocknet gewesen. Weitere Informationen und Bilder von der Schlucht sind u.a. auf wikipedia zu finden...

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Im Stollen der Teufelskirche

Die Teufelskirche ist eine Rhätsandsteinschlucht nahe Altdorf bei Nürnberg. Diese wildromantische Schlucht wird von verwitterten Felsformationen aus Sandstein eingerahmt. Durch die Schlucht führt ein Wanderpfad, der von einem Bachlauf begleitet wird. Durch das feuchte Mikroklima wachsen hier viele Farne und Moose. Es gibt zahlreiche Quellaustritte und kleine Wasserfälle mit Efeuvorhängen. Am oberen Ende der Schlucht wurde bereits in den Jahren 1525, 1600 und 1720 versucht Bergbau zu betreiben, um Braunkohle und Silber abzubauen. Eine Nürnberger Akte von 1529 erwähnt Bergarbeiter von einem „Perckwerck teuffelskirchen“. Insgesamt führen drei Stollen in den Berg. Die beiden äußeren Stollen enden jedoch bereits nach wenigen Metern. Der Hauptstollen in dessen Eingangsbereich auch ein altes Abbauflöz der Braunkohle zu erkennen ist führt insgesamt vielleicht 70 Meter in den Berg hinein. Auf der rechten Seite gibt es eine Abzweigung, und man befindet sich in einer mit Wasser gefüllten Kammer, in der alte Baumstämme verrotten. Folgt man indes dem Hauptgang, so wird dieser mit der Zeit immer niedriger, und macht schließlich eine Biegung nach rechts. Um hier noch weiter zu kommen müsste man sich in einem Schlaz kriechend vorwärts bewegen. Meiner Einschätzung nach würde sich dies aber nicht lohnen. Für das Betreten des Stollens sollten Gummistiefel, passende Kleidung, zwei Taschenlampen, und ein Helm trotzdem Grundvoraussetzung sein. Ich möchte im Frühjahr wieder kommen, und dann den Wanderweg durch die Schlucht begehen, in der es teils seltene Tiere wie Feuersalamander, Grünfrosch, Erdkröte, Moderlieschen, Schwarzspecht und Eisvogel zu sehen gibt...