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Sonntag, 6. Februar 2022

Der Weißensteinturm bei Stammbach

Der Weißensteinturm bei Stammbach im Fichtelgebirge steht auf dem gleichnamigen 668 m ü. NHN hohen Weißenstein im nördlichen Fichtelgebirge. Da der Weißenstein bereits im Mittelalter von strategischer Bedeutung war befanden sich an dieser Stelle schon mehrere Vorgängerbauten. Auf der Aussichtsplattform hat man einen hervorragenden Blick bis nach Kulmbach und ins Fichtelgebirge. Der erste Turm (damals Teil einer Reihe von Warttürmen) wurde wohl im 14. Jahrhundert aus Holz errichtet. Später folgten Türme aus Stein. Der erste Aussichtsturm (ein steinerner Rundturm) entstand 1898 durch den Weißensteinverein. 1925 wurde er durch den heutigen 19 Meter hohen Turm ersetzt. Architekt war Hans Reissinger, der auch den Asenturm auf dem Ochsenkopf entworfen hat. Eine Besonderheit ist das Baumaterial. Der Turm ist vermutlich das einzige Gebäude weltweit, welches aus dem seltenen Eklogit errichtet wurde. Dieses sehr harte, rot und grün gefärbte Gestein wurde direkt am Weißenstein gefördert, wo es vorkommt. Der Turm ist ganzjährig zugänglich, und kann auch bequem mit dem PKW erreicht werden. Direkt nebenan befindet sich die Ausflugsgaststätte Weißenstein. Weitere Infos über den Turm sind u.a. auf Wikipedia zu finden. Infos über den Eklogit am Weißenstein kann man auf der Seite des Bayerischen Bundesamtes für Umwelt nachlesen
 

Freitag, 14. Januar 2022

Burgruine Weißenstein

Bei einer Wanderung im Steinwald im Landkreis Tirschenreuth war die Ruine Weißenstein eines meiner Ziele. Die Burgruine befindet sich auf 863,5 m u. NHN und thront auf mehreren spektakulär geformten Granitfelsen. Näheres zur Geschichte dieser Burganlage ist u.a. auf Wikipedia und auf der Seite der Familie Nothafft zu erfahren. Den Weg zur Ruine in Rahmen meiner Wanderung habe ich hier beschrieben.

Wanderung im Steinwald

Ziel meiner heutigen Wanderung war die Platte im Landkreis Tirschenreuth. Mit 946 m ü. NHN der höchste Berg im Steinwald. Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz in Hohenhard. Auf dem bestens beschilderten Weg ging es zunächst zur Burgruine Weißenstein. Die sehenswerte Festung befindet sich auf dem gleichnamigen Weißenstein, einem 863,5 m ü. NHN hohen Granitfelsen. Während die Sonne hier noch gegen den zähen Hochnebel kämpfte konnte ich ein Stück weiter erstmals weißblauen Himmel sehen. Weiter ging es zur Dreifaltigkeitskapelle, und am Schloßfelsen vorbei. Nach rund vier Kilometern war die Platte erreicht. Hier trohnt der markante Oberpfalzturm mit seinen 150 Stufen und 35 Metern Gesamthöhe. Bei gutem Wetter hat man hier einen Blick bis ins Erzgebirge und den Bayerischen Wald. Dies war mir heute jedoch nicht vergönnt. Die Sonne kämpfte beharrlich, aber der Hochnebel war einfach zu dicht. Ich habe lange auf dem Turm gewartet, es dann aber aufgegeben. Weiter ging es zum nahen Katzentrögel, einer Felsformation auf 941 Metern Höhe. Auf dem Rückweg dann eine erneute Besteigung des Turms. Da kam doch die Sonne raus, oder? Nein doch nicht. Auf halber Turmhöhe etwas blauer Himmel, ganz oben nur Suppe. Also dann doch wieder zurück, und an der Wegkreuzung bei der Kapelle noch ein Foto eines Marienbildes gemacht. Zurück an der Burgruine hatte es aufgeklart. Also auch nochmal auf den Bergfried hinauf. Hier hatte ich nun einen Blick auf das Wolkenmeer und die untergehende Sonne. Traumhaft! Nach rund 10 Kilometern Wanderung hatte ich meinen Ausgangspunkt wieder erreicht, und erneut einen wunderbaren Tag im Fichtelgebirge verbracht.