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Sonntag, 17. Januar 2021

Die Rettung der Ruine Raueneck

Burgen und -ruinen sind von mir stets gern besuchte Ausflugsziele und Fotomotive. Die Burgruine Rau(h)eneck in den Haßbergen habe ich bislang zweimal besucht. Ende letzten Jahres erreichte mich eine Anfrage des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege mit der Bitte einen Artikel über die Rettung der Burgruine für das Magazin "DI" mit Fotos zu unterstützen. Dieser Bitte bin ich gerne nachgekommen. Die Nummer 174 des Magazins "DI - Denkmal Information Bayern" ist zwischenzeitlich erschienen, und enthält zwei meiner Bilder. Die komplette Ausgabe des Magazins ist hier als PDF einzusehen. Alle Aufnahmen meines Besuchs der Ruine im Jahr 2017 sind hier zu sehen. 

 

 

Dienstag, 1. Dezember 2020

Burgruine Rotenhan

Die Burgruine Rotenhan habe ich zuletzt im Sommer 2014 besucht. Dieses Jahr habe ich ihr nochmals einen Besuch abgestattet. Die Ruine befindet sich etwa zwei Kilometer nördlich von Ebern im Landkreis Haßberge (Unterfranken). Der Stammsitz der Freiherren von Rotenhan wurde 1190 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1323 wurde die Anlage vom Würzburger Bischof unter dem Vorwand der Falschmünzerei belagert und zerstört. Per Vertrag durfte die Burg nicht wieder aufgebaut werden. Die Familie von Rotenhan errichtete daraufhin im Tal das Schloss Eyrichshof. Interessant macht die Ruine vor Allem die Tatsache daß sie eine der wenigen Felsenburgen Deutschlands ist. Fünf große Sandsteinfelsen wurden durch Mauern miteinander verbunden, und in die Konstruktion einbezogen. Der Torbau mit Treppenaufgang wurde vollständig aus dem Sandstein gehauen, und auch am Nordwestfelsen sieht man heute noch deutlich Treppenstufen, eine Tankzisterne, und Fundamente. Vom Mauerwerk selbst sind kaum noch Reste vorhanden. Ein Besuch lohnt sich. In der näheren Umgebung befinden sich noch einige weitere sehenswerte Ruinen. Zum Beispiel die Ruine Bramberg, Ruine Rauheneck, Ruine Altenstein.
 

Freitag, 13. September 2019

Die Burgruine Bramberg

Die Burgruine Bramberg ist eine von mehreren nahe beieinander gelegenen Ruinen in den Haßbergen. Als kleine Besonderheit befindet sie sich auf dem Gipfel des knapp 500 Meter hohen Bramberges, einem erloschenen Vulkankegel. Zwei Steinbrüche unterhalb der Burg um Basalt abzubauen wären der Burganlage in der Neuzeit allerdings auch beinahe zum Verhängnis geworden. Der komplette Abgang der Ruine drohte, und erst nach der endgültigen Stilllegung des Steinbruchbetriebs 1955 konnte die Ruine gesichert werden. Gegründet wurde die Bramburg wohl bereits im 11. Jahrhundert als Würzburgische Amtsburg. Dieser Vorgängerbau der heutigen Anlage wurde 1168 wegen angeblichem Raubrittertums zerstört. Der Neubau der heutigen Kernburg erfolgte um 1330/40. Spätere Erweiterungen kamen hinzu. 1525 wurde die Burg im Bauernkrieg beschädigt, 1560 aufgegeben, und dem Verfall überlassen. Von einem Wanderparkplatz unterhalb der Burg kann man die jederzeit frei zugängliche Ruine in etwa 15 Minuten Fußmarsch erreichen. Weitere Informationen zur Burg sind u.a. auf Wikipedia zu finden. Wer sich in den Haßbergen noch weitere, zum Teil nur einen Katzensprung entfernte Burgruinen ansehen möchte, kann sich in diesen Fotoalben von mir noch ein paar Eindrücke davon verschaffen: Ruine Rauheneck, Ruine Altenstein, und Ruine Rotenhan...

Donnerstag, 9. Mai 2019

Romanische Kirche Obermerzbach

Das älteste Kirchlein in den Haßbergen steht in Obermerzbach. Der älteste Teil dieser romanischen Chorturmkirche ist das Untergeschoss des Chorturmes, welcher im 13. Jahrhundert, möglicherweise aber auch bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche selbst stammt aus dem Jahr 1232. Der Bau des Langhauses dürfte kurz nach der Errichtung des Turms erfolgt sein. Der Obere Teil des heutigen Turmes wurde aber erst 1615 errichtet. 1693 wurde eine Empore in das Langhaus eingebaut. In den Jahren 1950/53 und 1982/83 fanden umfassende Sanierungsarbeiten statt.  Die Kirche in der heute nur noch gelegentlich Gottesdienste und Trauungen stattfinden ist am Tag zur Besichtigung geöffnet. Weitere Informationen zu der Kirche finden Sie u.a. auf  Wikipedia...