Dienstag, 23. April 2024

Frühlingswanderung am Ochsenkopf

Nach einem Winter der keiner war habe ich ja fest damit gerechnet dass es Ende März nochmal schneit. Dass der Winter Ende April aber ein solches Gastspiel hält, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Nachdem ich am Wochenende Fotos aus dem Fichtelgebirge in einer facebook-Gruppe gesehen hatte und am gestrigen Montag frei hatte war klar dass ich da einfach hin mußte. Diesen Winter war ich nur zweimal Anfang Dezember im Fichtelgebirge. Danach gab es keinen Schnee mehr, oder ich mußte arbeiten. Also Ausnutzen dieses späte Geschenk. Mein Ausgangspunkt war Karches. Die Einöde liegt auf 720 m ü.NN. und bereits hier lagen ca. 15cm Schnee. Von dort war mein erster Halt der Weißmainfelsen am Osthang des Ochsenkopfs. Von dort machte ich mich weiter auf zum Gipfel, mit einem Halt beim Goethefelsen. Auf dem Gipfel war ein Besuch des Wahrzeichens und ein Aufstieg auf den Asenturm obligatorisch. Das Wetter war ein Traum und es waren kaum Leute unterwegs. So viel Schnee. Wahnsinn. Stellenweise 40cm. Wer hätte das gedacht. Alles erinnerte an den Hochwinter. Wäre da nicht das Datum 22. April und das zarte Grün welches überall hervorlugt. Kommende Woche dürfte es dann aber wohl endgültig vorbei sein mit dem weißen Zeugs, denn da sind in Bischofsgrün 20 Grad vorhergesagt.







Sonntag, 14. April 2024

Zweitbesuch in der Feengrotte

Die Feengrotte hatte ich in meiner ersten Höhlensaison im Jahr 2022 besucht. Nun wollte ich zurückkehren um neue (und hoffentlich noch bessere) Fotos zu machen. Die anstrengende Sucherei nach dem Hohlraum konnte ich mir dieses Mal zum Glück ersparen. Die erste Halle mit einer beachtlichen Höhe von bestimmt 10 Metern in Form eines umgekehrten Trichters zeigte sich eher schlicht. In einem Bereich finden oder fanden dem massiven Aushub nach größere Grabungsarbeiten statt. Ihre wahre Pracht entfaltet die Höhle im zweiten Raum. Neben Wasserbecken dominieren auf der einen Seite zwei größere Tropfsteine, während die gegenüber liegende Wand ein einziger großer Sinterfall zu sein scheint, der an einer Seite noch etwa drei weitere Meter nach oben führt. Man kann hier unterschiedliche Sinterformen und Tropfsteine beobachten. Seit meinem letzten Besuch scheint sich erfreulicherweise nichts verändert zu haben. Damit dies so bleibt und ich die Höhle gerne schützen möchte gibt es hier weder Orts-  noch Namensangabe. "Feengrotte" ist also ein Pseudonym für diese von der Natur reich mit Sinterschmuck versehene kleine Höhle in Franken, die zum Glück nicht beschildert ist und abseits von Wanderwegen liegt.
 

Sonntag, 7. April 2024

Frühlingserwachen in Franken

Momentan bin ich gesundheitlich leider etwas angeschlagen und schleppe einen hartnäckigen grippalen Infekt mit mir herum. Trotzdem (oder vielleicht auch gerade deswegen) habe ich gestern Abend einen kleinen Spaziergang gemacht um ein paar Bilder des Frühlingserwachens einzufangen. Schön wenn man die Natur direkt vor der Haustüre hat und sich an der prächtigen Kirschblüte erfreuen kann.