Mittwoch, 27. Mai 2026

Vom Nageler See zum Fels´l

Gestern Nachmittag habe ich einen schönen Tag im Fichtelgebirge verbracht. Zunächst habe ich eine Runde um den Nageler See gedreht. Von dort ging es über einen kurzen Anstieg zur Granitformation Fels´l. Eigentlich wollte ich zurück am See angekommen zurück zum Auto, um zum Parkplatz Seehaus zu fahren. von dort wollte ich ursprünglich noch zur Platte wandern. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen habe ich mich aber für die vernünftigere Alternative entschieden: Ab in die Badehose und in den erfrischenden See. Danach unter die Dusche und am Kiosk eine Currywurst mit Pommes mit Kaltgetränk genossen. So lässt es sich aushalten. Es war mein erster Besuch in Nagel und mit Sicherheit nicht mein letzter. Die kompletten Anlagen um den See herum sind sehr gepflegt und das Publikum sehr angenehm. Ich war zwar werktags hier, hatte aber den Eindruck dass es hier noch nicht so überlaufen ist wie andernorts. Obendrein gibt es u.a. einen Kräutergarten, ein Kneippbecken, einen Bootsverleih und einiges mehr. Weitere Infos sind auf der Internetseite der Gemeinde Nagel zu finden.    


Sonntag, 10. Mai 2026

Die Indianerschlucht bei Uttenreuth

Die sogenannte Indianerschlucht ist eine nur etwa hundert Meter lange Schlucht südlich von Uttenreuth bei Erlangen. Im Laufe der Zeit hat sich hier der Muckenbach tief in den Burgsandstein gegraben und dabei zahlreiche Wurzeln freigelegt. Diese bieten einen Teils bizarren Anblick und geben gerade jetzt im Frühling schöne Fotomotive ab. In Kombination mit der nahe gelegenen Schwabach samt Wehranlage und der Möglichkeit ins/ans Wasser zu gehen ist dies gerade für Kinder ein wunderbarer Abenteuerspielplatz. Auch ich habe hier schon als Kind gespielt. Es war schön einmal zurückzukommen und ein paar schöne Naturaufnahmen zu machen. 


Montag, 4. Mai 2026

Die Trockenhänge um Pottenstein

Unzählige Male war ich bereits um die malerische Ortschaft Pottenstein in der Fränkischen Schweiz unterwegs. Noch nie aber an den markanten Hängen rund um den Ort. Den Anfang habe ich nordöstlich der Altstadt gemacht. Das dortige Bergwachtkreuz und die Bergwachthütte waren mein Ziel. An den Kalkmagerrasenhängen blühten zwischen den Felsen zahlreiche Arten wie die gewöhnliche Kugelblume, das immergrüne Felsenblümchen, Schlüsselblumen und der weiße Mauerpfeffer. Der Blick über die Altstadt belohnt den steilen Aufstieg. Nach dem Abstieg ging es zur Burg Pottenstein und von dort zur Hohen Warte, einem Aussichtsplateau mit Wetterfahne. Auch wenn man sich hier nur auf 460 Höhenmetern befindet: Festes Schuhwerk ist unbedingt zu empfehlen. Mit der Sonne im Rücken hat man auch von hier eine wunderbare Sicht auf die Ortschaft und die umliegenden Hänge. Ein kleines Stück entfernt befindet sich in exponierter Lage das Sängerhäuschen welches 2024 an Stelle eines Vorgängerbaus von der Bergwacht neu errichtet wurde. Weitere Ziele in der Nähe sind der Aussichtsturm Himmelsleiter und das Große Hasenloch.