Sonntag, 18. August 2024

Sommerwanderung am Schneeberg

Am Freitag habe ich eine etwa 13 Kilometer lange Wanderung im Fichtelgebirge unternommen. Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz in Schönlind, Ziel der Gipfel des Schneebergs. Bei stetigem leichten Anstieg führte der Weg zunächst zum Rudolfstein, der am Höhenweg auf 866 m.ü. NHN liegt. Im Vergleich zu meiner letzten Wanderung hierher fiel mir auf dass in diesem Bereich zwischenzeitlich stellenweise stark ausgeholzt wurde. Nachdem die Aussicht vom höchsten Felsturm genossen wurde war der nächste Zwischenstopp schnell erreicht. Die Drei-Brüder-Felsen sind eine weitere markante durch Wollsackverwitterung geschichtete Felsformationen aus Granit. Vom nahen Rudolfsattel aus folgte dann der anstrengendere Teil der Wanderung, da die Steigung hier doch deutlich zunahm. Seit den Drei-Brüder-Felsen war ich Niemandem mehr begegnet. Herrliche Ruhe inmitten der Natur. Dann war die Versorgungsstraße erreicht und die Bergwachthütte in Sichtweite. Auf den letzten Metern zum Gipfel schlängelte sich eine junge Kreuzotter über den Wanderweg und rund ums Backöfele waren dann auch wieder Menschen zu sehen. Wirklich beeindruckend fand ich Blütenpracht auf dem Hochplateau. Überall zirpte und summte es. Bislang war ich nur im Winter auf dem höchsten Berg Frankens gewesen. Der Ausflug hatte sich mal wieder gelohnt und das Fichtelgebirge ist immer eine Reise wert.



Sonntag, 4. August 2024

Vergnügliches Schlufen im Lehmloch

Ein kleiner Weiler in der Fränkischen Schweiz war der Ausgangspunkt einer weiteren Befahrung im Katastergebiet B. Die an einem Waldrand befindliche Höhle bietet dem geneigten Höhlenfreund die Möglichkeit sich wahlweise über einen etwa vier Meter tiefen Schacht abzuseilen oder durch einen engen Schluf hinein zu kriechen. Auf rund 70 Metern Ganglänge bietet die Höhle durch ihren lehmigen Charakter vielfach die Möglichkeit sich nach Herzenslust einzusauen. Die Gänge sind labyrinthartig angelegt und wer alles erkunden möchte hat dabei die Gelegenheit eine farblich passende Einheit mit der Umgebung zu bilden. Der Lehm ist allgegenwärtig und begleitet einen in unterschiedlichen Konsistenzen. Neben Kriechpassagen gibt es an zwei Stellen auch die Möglichkeit etwas zu klettern. Viel fürs Auge (oder die Kamera) bekommt man jedoch nicht geboten. Zwar sind die Wände teils anständig versintert, vieles ist aber vom allgegenwärtigen Schlamm überzogen. Spaß gemacht hat es natürlich trotzdem und auch meine Kamera hat den Einsatz überlebt. Dies lag zum einen an meinem beherzten Körpereinsatz, zum anderen aber auch daran dass ich sie in den matschigsten Teil gar nicht erst mit hineingeschleppt habe.