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Dienstag, 5. November 2024

Der Waldstein im Nebel

Am letzten Wochenende im Oktober hat es mich wieder einmal ins schöne Fichtelgebirge verschlagen. Nach meiner Wanderung am Schneebergmassiv habe ich mich ins Auto gesetzt und bin noch zum Waldstein gefahren. Dort erwartete mich ein gänzlich anderes Wetter. Während ich am Karchesweiher bei 16 Grad und herrlichem Sonnenschein ins Auto gestiegen bin, so bin ich am Waldsteinhaus im dichten Nebel bei 10 Grad wieder ausgestiegen. Schon faszinierend, wenn man bedenkt dass die beiden Orte nur etwa zehn Kilometer Luftlinie auseinander liegen. Die Anfahrt hatte sich allerdings gelohnt, denn nachdem ich die Schüssel auf dem Gipfel erreicht hatte lichtete sich der zähe Nebel so langsam und ich konnte dieses tolle Naturschauspiel beobachten und obendrein ein paar schöne Aufnahmen machen.

Sonntag, 19. Februar 2023

Sonnenuntergang auf dem Waldstein

Der Winter verabschiedet sich leider so langsam aber sicher. Schade. Ich hätte noch Lust auf Schnee und Sonne, denn so richtig Winter hatten wir dieses Jahr eigentlich nicht. Hier habe ich auf jeden Fall noch ein paar Aufnahmen vom Sonnenuntergang auf dem Großen Waldstein. Ich habe ihm nach dem Besuch auf dem Großen Kornberg am 9. Februar einen Besuch abgestattet und dort zusammen mit anderen Hartgesottenen über eine Stunde lang auf den Sonnenuntergang gewartet. Zapfig wars und der Wind hat ordentlich gepfiffen. Egal. Schee wars. Wie es tagsüber dort aussieht ist auf diesen Bildern hier zu sehen, die ich im Juli gemacht habe. Das letzte Foto ist von Sören, der auf Instagram regelmäßig sehr schöne Fotos aus dem Fichtelgebirge hochlädt. Schaut gerne mal bei Ihm vorbei.

Mittwoch, 3. August 2022

Wanderung zum Hohen Stein

Einer der spektakulärsten Felsen im Fichtelgebirge mit einer wunderschönen Rundumsicht ist wohl der Hohe Stein westlich von Kirchenlamitz. Auf einer Höhe von 817 m ü. NHN befindet sich dieser massive Granitfelsen in Wollsackverwitterung. Er hat eine Höhe von 25 Metern. Zwei Leitern führen nach oben. Möchte man komplett hinauf muß man das letze Stück klettern. Festes Schuhwerk, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollten hier unbedingt mitgebracht werden. Der Kletterfelsen ist komplett ungesichert, d.h. es gibt hier oben kein Geländer oder ähnliches. Bei einem Stolperer in die falsche Richtung war es das dann. Wie hoch der Fels wirklich ist und wie steil die Leitern nach oben führen wird besonders am vorletzten Bild deutlich. Es stammt übrigens als einzige Aufnahme nicht von mir sondern vom user "abrape" bei Wikipedia, welcher die Aufnahme gemeinfrei zur Verfügung stellt. Ich zeige es hier weil die Dimension des Felsen hier erst richtig zur Geltung kommt. Das Bild ist 11 Jahre alt, die Bewaldung heute dichter. Ich habe den Ausblick vom Gipfel (u.a. hinüber zur Ruine Epprechtstein) wirklich genossen. Außer mir war trotz herrlichem Wetter und Wochenende kein Mensch hier. Der Ausgangspukt meiner Wanderung war an der Staatsstraße 2176 zwischen Kirchenlamitz und Weißdorf.  Wer es ausgedehnter mag kann auch vom Wanderparkplatz Epprechtstein starten und über den Steinbruchrundwanderweg und die Burgruine verlängern.

Sonntag, 31. Juli 2022

Unterwegs am Großen Waldstein

Wer keine Zeit oder Lust für eine ausgedehnte Wanderung über viele Kilometer hat aber trotzdem ein paar schöne Ziele nah beieinander sehen möchte, dem sei der Große Waldstein empfohlen. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz nahe der Gaststätte Waldsteinhaus. Von hier aus ist die Burgruine Waldstein (auch "Rotes Schloss") in wenigen Minuten erreicht. Weiter geht es vorbei am Teufelstisch hinauf zur Schüssel. Wenn man sich hinauf traut hat man vom Pavillon aus auf 877 m. ü. NHN eine herrliche Rundumsicht. Hat man diese ausreichend genossen geht es wieder zurück zur Gaststätte und weiter in dieser Richtung. Von einem Rastplatz mit Bänken und Infotafel aus ist der historische Bärenfang bereits zu sehen. Bereits im Jahr 1656 erstmals urkundlich erwähnt ist er heutzutage der letzte verbliebene seiner Art in Deutschland. Läuft man nun weiter in Richtung des Sendeturms, hält sich aber etwas nördlich davon, so erreicht man nach einer Weile auch noch den Arnsteinfelsen. Ein weiterer schöner Aussichtspunkt mit Besteigungsanlage. Wer sich für diese Wanderung interessiert findet bei Wikipedia noch ein paar Infos zu den Sehenswürdigkeiten. Meine Aufnahmen vom letzten Winter sind hier und hier zu sehen.